Politische Bildung in der Seminararbeit mit Incoming-Freiwilligen

28. - 29.10.2021 in Berlin

„weltwärts ist Globales Lernen“ lautet die erste von zehn Thesen der zivilgesellschaftlichen Interessensverbünde zum 10-jährigen Jubiläum des weltwärts-Programms in 2018. Auch in anderen Förderprogrammen wie dem FSJ/FÖJ und BFD beruht die Seminararbeit mit Incoming-Freiwilligen auf ähnlichen Konzepten wie zum Beispiel „interkultureller Bildung“, „entwicklungspolitischer Bildung“, „Globalem Lernen“ oder „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Auch wenn seit einigen Jahren postkoloniale und machtkritische Perspektiven Eingang in den Kanon gefunden haben, stellt sich vor dem Hintergrund wachsender Teilnehmer*innenzahlen an Incoming-Programmen akut die Frage: Sind all diese Ansätze für die politische Seminararbeit mit Incoming-Freiwilligen (überhaupt) geeignet? Ist es ein Ausdruck kolonialer Machtverhältnisse, wenn wir pädagogische Konzepte und Methoden aus dem Globalen Norden in der Arbeit mit Freiwilligen aus dem Globalen Süden anwenden? Oder reicht es aus, wenn wir unsere bewährten Methodenkoffer um Süd-Perspektiven anreichern und zielgruppengerecht anpassen? Welche Alternativen von Ansätzen und Methoden gibt es?

Mit diesen Fragen setzen wir uns in der zweitägigen Fortbildung auseinander. Neben der Theorie-Debatte werden wir uns mit konkreten Methoden beschäftigen, die wir in der politischen Seminararbeit mit Incoming-Freiwilligen einsetzen können.

Referent: Simon Toewe

Wann
28.10.2021 00:00 bis 29.10.2021 00:00
Teilnahmegebühr(en)
Für TN aus dem QV der AGDF / dem Qv EQEB, Bitte wenden Sie sich an ihren QV wegen der Kosten! € 0,00
Für TN aus dem evangelischen Bereich € 90,00
Für TN anderer Träger € 140,00
Teil-Organisation
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