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AGDF Aktuell

 

Mitgliederrundbrief

Nr. 278 September 2024

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Inhalt dieser Ausgabe
  • Vorwort
  • Nachrichten aus dem Dachverband
  • Ökumenische Friedensarbeit
  • Politische Aktionen
  • Tagungen und Kongresse
  • Politische Bildung und Qualifizierung
  • Kriegsdienstverweigerung
  • Service Informationen und Berichte
  • Stellenausschreibungen
  • Kontakt und Impressum
 
Vorwort

Moin, moin,
liebe Freundinnen und Freunde,

im September sind Landtagswahlen in drei ostdeutschen Bundesländern und diskutiert wird eigentlich nur ein Aspekt: Wie gut schneiden AfD und BSW ab und wie schlecht GRÜNE, SPD und FDP? Stellt die CDU in den Bundesländern die größte Fraktion oder die AfD? Wie können im Nachgang handlungsfähige Landesregierungen gebildet werden ohne Beteiligung der AfD? Dabei geht unter, welche Politik die drei Bundesländer voranbringen würde, was in den verschiedenen Themenfeldern geschehen müsste. Die sog. etablierten Parteien arbeiten sich nach meinem Eindruck vor allem an den Themen ab, für die AfD und BSW stehen.

Ich könnte kotzen über Meldungen, wie sich Politiker*innen aus CDU, CSU, FDP und SPD – aber auch GRÜNEN – mit Vorschlägen überbieten, wie wir das angebliche „Asyl- bzw. Flüchtlingsproblem“ lösen können. Die grausame Messerattacke eines syrischen Flüchtlings in Solingen instrumentalisiert vor allem F. Merz, um sich als Macher zu profilieren, der mit aller Brutalität und offensichtlich rechtswidrigen Vorschlägen das angeblich größte Sicherheitsproblem Deutschlands lösen könne, das die Regierung nicht in den Griff bekomme. Vorurteile werden weiter geschürt …. und damit werden die gesellschaftlichen Gräben wissentlich vertieft, für ein paar Prozente, die er sich für die CDU bei den Wahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen zusätzlich verspricht. Denn er weiß, wenn die CDU dort schlecht abschneidet, dass sinken seine Chancen als Kanzlerkandidat aufgestellt zu werden. Davon profitieren sicherlich in erster Linie AfD und BSW.

Mich frustriert besonders, dass es andere Stimmen sehr schwer haben, (nicht nur) in Medien Gehör zu finden. Dies betrifft gerade Stimmen aus der Zivilgesellschaft, aber auch der zu uns Geflüchteten oder Muslime*a mit Migrationsgeschichte. Mit den Folgen dieser unsäglichen Debatte müssen wir aber alle leben, vor allem Geflüchtete, Muslime*a, Schwarze, aber auch diejenigen, die sich in den genannten Bundesländern für Demokratie und Menschenrechte einsetzen und damit rechnen müssen, dass dies nach dem 1. bzw. 21. September noch schwieriger wird. Sie alle brauchen weiter unsere Solidarität und Unterstützung!

Viel Erfolg und Spaß bei und neben der Arbeit wünscht Ihnen und Euch auch im Namen der
Geschäftsstelle.
Schalom

Jan Gildemeister

 
Nachrichten aus dem Dachverband
Vorstand

Der Vorstand tagt im Vorfeld der Mitgliederversammlung am 19. September.

Mitgliederversammlung

Die AGDF Mitgliederversammlung tagt am 20./21. September in Berlin-Spandau, der Studientag geht zusammen mit der Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) zur Frage der militärischen Gewalt und Gewaltfreiheit. Es wurden die Entwürfe für drei Resolutionen an die AGDF-Mitglieder zur Kommentierung geschickt.
Bereits am 10. September, 17:00-19:30 Uhr, findet der erste Teil der Mitgliederversammlung als Videokonferenz zu Jahresbericht 2023 und Finanzen statt.

Fachbereichsitzungen

Die Fachbereiche treffen sich planmäßig wieder im Vorfeld der Mitgliederversammlung am 18./19. September in Berlin-Spandau.

 
 
Politische Aktionen

AGDF-Mitglied u.a.

Petition „Für einen gerechten Frieden in Gaza. Waffenexporte stoppen & Hilfsblockade beenden!“

Im aktuellen Krieg sind über 40.000 Menschen in Palästina und über 1.200 Menschen in Israel getötet worden. Hinzu kommen mindestens 92.000 Verwundete und unzählige Vermisste sowie eine tiefe Traumatisierung. Diese Gewalteskalation muss gestoppt werden. Insbesondere die Zivilbevölkerung in Gaza leidet unter der katastrophalen Situation, verursacht durch die wiederholte Vertreibung von fast zwei Millionen Menschen in ihrem eigenen Land, die Blockade von humanitärer Hilfe, die Sperrung der Strom- und Wasserversorgung sowie ein massives Ausmaß an Zerstörung. Die UN spricht von einer Hungersnot und einem medizinischen Notstand. Die Situation in Gaza ist keine Folge einer Naturkatastrophe, sondern von willkürlicher Gewalt und gezielter Blockade.
Die von CARE Deutschland e.V., IPPNW Deutschland, medico international, NRC Flüchtlingshilfe Deutschland, Oxfam Deutschland e.V., pax christi, Deutsche Sektion e.V., Weltfriedensdienst e.V. initiierte Petition fordert die Bundesregierung dazu auf, ihre politische Reaktion auf den Krieg in Gaza grundlegend zu ändern.
Du kannst die Petition hier unterschreiben.

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Andere

NATO-Atomkriegsmanöver 2024 stoppen!

Mitte bis Ende Oktober 2024

Mitte Oktober 2024 wird im Rahmen des NATO-Manövers „Steadfast Noon“ erneut geübt, wie man Atombomben aus unterirdischen Bunkern an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft. Dieses Manöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung der USA und aller NATO-Staaten der „Nuklearen Teilhabe“ statt. Friedensgruppen planen dazu Protestveranstaltungen an verschiedenen Orten.
Eine Terminübersicht – auch zu weiteren Aktionen rund um die Arbeit gegen Atomwaffen gibt es hier.

Demo: SOZIALES rauf -RÜSTUNG runter!

12. Oktober 2024, 14:00 Uhr, Odeonsplatz München

Unter dem Motto „Soziales rauf -Rüstung runter!“ ruft ver.di München auf zu einer Kundgebung/Demonstration gegen Sozialabbau und Hochrüstung. Die GEW München unterstützt den Aufruf ebenfalls.
Zur Vorbereitung und Mobilisierung führt ver.di mindestens einmal im Monat ein Aktiven-Treffen durch, zu denen aber auch Unterstützer*innen aus der Zivilgesellschaft eingeladen sind.

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Petition von Tax the Rich: „Besteuerung von großem Reichtum zur Finanzierung des ökologischen und sozialen Wandels.“

Extreme Ungleichheit ist eines der Kernprobleme unserer Zeit. In den letzten, von Krisen geprägten Jahren hat sie sich weiter verschärft – ein gefährlicher Trend, der unsere Gesellschaft und Demokratie zu zerreißen droht.

Um diese Entwicklungen umzukehren, fordert die Europäische Bürger*inneninitiative „Tax the Rich“ eine Steuer auf große Millionenvermögen in der Europäischen Union, mit deren Einnahmen wir Investitionen in Gesundheit, Bildung und Klimaschutz zum Wohle aller finanzieren können.

Bis Oktober 2024 braucht die Initiative 1 Million Unterschriften aus Europa, damit die Europäische Kommission das Thema angehen muss.

Die Petition hier unterschreiben.

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Tagungen und Kongresse
WeltWeitWissen 2024 - Kongress für Bildung für nachhaltige Entwicklung & Globales Lernen

26.-28. September 2024 in Kassel

Unter dem Motto "Globaler Zusammenhalt & Partizipation" veranstaltet das Entwicklungspolitische Netzwerk Hessen (epn) gemeinsam mit der Universität Kassel und der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt Landesnetzwerke (agl) den bundesweiten WeltWeitWissen Kongress. Der Kongress ist ein spannender Austauschort für über 300 Multiplikator*innen, engagierte Lehrer*innen und Fachleute aus den Feldern von Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen. Auf die Teilnehmenden wartet ein breites Angebot aus 30 Workshops. Zusätzlich gibt es einen Bildungsmarkt auf dem innovative Bildungsmaterialien des BNE und Globalen Lernens vorgestellt werden, Panel-Diskussionen mit internationalen Gäst*innen zu den drängenden Fragen globaler Ungerechtigkeit sowie dem Beitrag von Bildung zur sozialökologischen Transformation. Exkursionen zu Lernorten des Wandels für nachhaltige Entwicklung im Kasseler Umland vervollständigen das bunte Programm und laden zur Hoffnung auf eine bessere Welt ein.

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Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung 2024: „Transformation braucht Partizipation. Welche neuen Formen der Beteiligung und Kooperation benötigt eine zukunftsfähige Gesellschaft?“

27. - 29. September 2024 in Bonn

Die notwendigen sozial-ökologischen Transformationsprozesse werden nur dann gelingen, wenn sie demokratisch ausgehandelt und von möglichst vielen Menschen getragen und umgesetzt werden. Jenseits der „klassischen“ Instrumente der Bürgerbeteiligung müssen zukunftsweisende Formen der Einbeziehung in Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse entwickelt und erprobt werden. Auf der Suche nach diesen kooperativen Handlungsansätzen wird immer deutlicher, dass „Bürgerbeteiligung“ weiterentwickelt und grundlegend neu gedacht werden muss.
Die Tagung der Stiftung Mitarbeit wendet sich an Interessierte, die eine zukunftsorientierte Demokratie mitgestalten wollen.

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17. Internationalen Konferenz über Kriegssteuerverweigerung und Friedenssteuerinitiativen

4. - 6. Oktober 2024 in Lübeck-Travemünde

Das Netzwerk Friedenssteuer, der deutsche Zweig der weltweiten Friedenssteuerbewegung, lädt zur Konferenz der Bewegung in Travemünde ein.

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FFE Studientag 2024: Die “Entwestlichung” der Welt – und der Wiederaufbau der zerstörten europäischen Friedensordnung

12. Oktober 2024 in Karlsruhe, Online-Teilnahme möglich

Westliche Medien und Regierungen bringen den gegenwärtigen globalen Grundkonflikt, der das Potenzial hat, die Welt zu zerstören, auf die Formel: Demokratische gegen autokratische Systeme. Die nicht-westliche Welt sieht das weitgehend anders. Sie nimmt primär einen Konflikt wahr, bei dem es um die Ablösung bzw. Aufrechterhaltung der traditionellen westlichen Vorherrschaft geht. Sie versucht, sich entsprechend deutlicher zu positionieren.
In den gegenwärtigen Spannungen und militärischen Auseinandersetzungen im chinesischen Meer, Westafrika, dem Nahen Osten und der Ukraine wird auch die Zuspitzung eines Konfliktes um die ‚Entwestlichung‘ der Welt sichtbar.
Bei dem Studientag, zu dem das Forum FriedenEthik (FFE) in der EKiBa herzlich einlädt, wird es darum gehen, die Voraussetzungen, Gefährdungen und Chancen, die diesen politischen Prozess ausmachen, besser zu verstehen.

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bicc´s 30th anniversary conference: The Missing Peace

16 – 17 Oktober in Bonn/ partly hybrid

What do we know about the local realities of violent conflict? And how can we use what we know for peacebuilding? There are often considerable gaps between beliefs and practices “on the ground” and national and multilateral peacebuilding, development and humanitarian efforts. The Bonn International Centre for Conflict Studies (bicc) 30 years Anniversary Conference aims to explore how these gaps can be bridged. bicc are bringing together international academics, experts and practitioners to discuss innovative approaches to knowledge transfer.

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Politische Bildung und Qualifizierung
9-tägiges Seminar zur Friedensbildung mit Gewaltfreier Kommunikation

27. September - 6. Oktober 2024

Das Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation Darmstadt-Südhessen e.V. organisiert dieses internationale Intensivtraining. Frau Dr. Irmtraud Kauschat, die schon mehrfach für die UN im Einsatz war, leitet das Training. Das Seminar ist insofern besonders, als es viele Teilnehmende aus der Ukraine haben und ein Schwerpunkt somit die Verarbeitung von Kriegstraumen sein wird. Da ja auch wir in der Regel noch Weltkriegstraumen zu verarbeiten haben, entsteht vor Ort sicher eine sehr besondere Atmosphäre und Gelegenheit zur kollektiven Traumabearbeitung.

Weitere Informationen:

Sebastian Lenz, Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation Darmstadt-Südhessen e.V.

E-Mail: info@gewaltfrei-darmstadt.org

Tel.: 017655598818

 
Publikationen

AGDF-Mitglied

BSV-Dokumentation erschienen: "Jenseits der Kriegslogik. Alternative Wege zum Frieden in der Ukraine."

Dieses Hintergrund- und Diskussionspapier enthält Vorträge und Zusammenfassungen der Vorträge und Diskussionen der gleichnamigen Tagung, die der Bund für Soziale Verteidigung Ende April 2024 veranstaltet hat. Es ging um folgende Fragen: Welche friedenslogischen und friedensorientierten Ansätze gibt es, diesen Konflikt, der ja weit über die unmittelbar an den Kämpfen beteiligten Länder hinausgeht, zu bearbeiten? Was können wir aus der Beendigung anderer Kriege lernen? Hat uns die - doch oftmals doch sehr andere - Sicht auf den Krieg aus den Ländern des Globalen Südens was zu sagen? Die Sicht aus den Zivilgesellschaften der betroffenen Länder? Und was wird passieren, wenn die Waffen eines Tages wieder schweigen?
Das Hintergrund- und Diskussionspapier Nr. 85 ist als Printversion für 3,50 Euro zuzüglich 3,- Euro Versandkosten zu haben, kann aber auch als PDF kostenlos heruntergeladen werden.

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Moving Forward to a World Free of Nuclear Weapons (?): How Regional Issues Shape Global Non-proliferation and Disarmament Politics, ein Special Issue in der Zeitschrift „Peace Review”.

Ein kürzlich erschienenes Special Issue der Zeitschrift „Peace Review“, herausgegeben von INEF-Mitglied Leonardo Bandarra und Patrícia Nabuco Martuscelli (Universität Sheffield), befasst sich mit der Frage, welche regionalen Faktoren und Politiken ein globales Verbot von Atomwaffen ermöglichen oder behindern könnten. Die 17 Beiträge bieten einen nuancierten und vielfältigen Überblick über die Situation der nuklearen Abrüstung, Abschreckung, Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle und argumentieren, dass das Verständnis der Vielfalt regionaler Perspektiven, Blickwinkel und Ansätze für die Förderung von Frieden und Sicherheit in der Welt entscheidend ist.

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Erklärungen und Stellungnahmen
DFG-VK - Stellungnahme zur geplanten Demonstration am 3. Oktober 2024 in Berlin

Für den „Tag der Deutschen Einheit“ ruft eine von zehn Einzelpersonen getragene Initiative unter dem Motto „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität.“ zu einer Demonstration und Kundgebung in Berlin auf. Der Bundesverband der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) hat an der Organisation und dem Aufruf Kritik geäußert.

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Kriegsdienstverweigerung

EAK veröffentlicht Erklär-Video zur Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen

Das Video der Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) zum Thema KDV findet sich unter dem Titel „Kriegsdienstverweigerung – So geht’s!“ auf YouTube und unter http://www.eak-online.de

Zum Antikriegstag – Neuer Flyer der #ObjectWarCampaign und weitere Materialien - Jetzt bestellen!

Zum Antikriegstag am 1. September wurde der Flyer der u. a. von der AGDF mitgetragenen #ObjectWarCampaign überarbeitet und aktualisiert. Ihr könnt den Flyer und andere Materialien zur Unterstützung der Kriegsdienstverweiger*innen und Deserteur*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine bei Connection e.V. oder der DFG-VK bestellen.

 
Service Informationen und Berichte
Befragung zur Bestandsaufnahme zur Konfliktbearbeitung in Deutschland

Die AGDF beteiligt sich aktiv an der Gründung eines neuen Netzwerkes Konfliktbearbeitung in Deutschland. Dieses lädt zu einer Studie „Bestandsaufnahme Konfliktbearbeitung in Deutschland“ ein. Die Befragung wird durchgeführt von der Konfliktakademie ConflictA am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem bundesweiten „Netzwerk Konfliktbearbeitung“, welches sich aktuell in Entstehung befindet.

Die Teilnahme an der Befragung ist sehr wichtig. Zudem möchten wir bitten, den folgenden Link auch an Ihnen bekannte zivilgesellschaftliche Organisationen und Multiplikator:innen weiter zu leiten. Die Beantwortung dauert ca. 30 Minuten.

https://utfragen.uni-bielefeld.de/index.php/143487?lang=de.

Diese Befragung richtet sich an zivilgesellschaftliche/nicht-staatliche Organisationen und Initiativen sowie Unternehmen im Praxisfeld der Konfliktbearbeitung in Deutschland.

Ziel der Befragung ist es, eine systematische Übersicht über Organisationen im Bereich der Konfliktbearbeitung in Deutschland zu schaffen, die sich mit gesellschaftlichen Konfliktlagen beschäftigen.

Ausschreibung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ): Strukturen schaffen gegen Antisemitismus 

Antisemitismus ist ein omnipräsentes Phänomen. Es existiert in Sport und Kultur, in der Arbeitswelt, in Medien, Wissenschaft und Bildung, Zivilgesellschaft und Religion. Daher fördern die Stiftung EVZ die Errichtung und die Weiterentwicklung von Anlaufstellen für Antisemitismusprävention in Institutionen und Organisationen sowie begleitende Projekte und Aktivitäten.
Unterstützt werden Projekte mit einer Fördersumme von 50.000 bis 90.000 Euro für eine Laufzeit von 18 bis 24 Monaten. Die geförderten Projekte bzw. Träger werden durch Vernetzungstreffen sowie Fort- und Weiterbildungsangebote begleitet und sollen zwischen dem 01. März und dem 01. April 2025 starten.
Die Bewerbungsfrist ist der 15. Oktober 2024.

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Aktuelle Stellenausschreibungen
Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) sucht Koordinator*in für Finanzadministration und Verfahren im Zivilen Friedensdienst

Das Konsortium Ziviler Friedensdienst sucht zum 1. Januar 2025 eine*n Koordinator*in für Finanzadministration und Verfahren im Zivilen Friedensdienst mit einem Stellenanteil von 62,5% (25h). Anstellungsträger ist die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V.

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Zwei Referent*innen für die Entsendung von Freiwilligen ins Ausland

ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e. V. sucht für seine Berliner Geschäftsstelle zum 15. September 2024 zwei Referent*innen für die Entsendung von Freiwilligen ins Ausland.

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Impressum

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Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 25.09.2024
Nachdruck und Verteilen erlaubt; Hinweise erbeten.

Herausgeber:

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agdf@friedensdienst.de
Internet: www.friedensdienst.de
Redaktion: Jan Gildemeister; Wilhelm Maier

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