No. 2 – September 2026

„Jeder Konflikt ist eine verkleidete Chance, etwas Wüstenartiges in einen blühenden Garten zu verwandeln.“  Desmond Tutu

Neuigkeiten aus dem Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung

„Konflikte zugeben wird oft als Schwäche gesehen“

Carsten Quednow ist Mediator und berät Kommunalverwaltungen im Umgang mit Konflikten. Quednow weiß, wovon er spricht, er selbst war 24 Jahre Bürgermeister in einer Gemeinde im Schwarzwald.

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Tagung Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung 2026

 „Kurs halten: Konfliktbearbeitung stärkt Demokratie!": Unter diesem Motto findet vom 07. bis 09. Dezember die diesjährige Netzwerktagung des Bundesnetzwerks Konfliktbearbeitung im Gustav-Stresemann-Institut in Bad Bevensen statt.

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Wenn Konfliktbearbeitung an Grenzen stößt

Konfliktbearbeitung, die Diskriminierung mitdenkt – das klingt selbstverständlich. Und doch stoßen Praktiker:innen auf Grenzen, vor allem wenn es um Diskriminierung, insbesondere um Rassismus, geht.

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Jetzt mit Sprechstunde: Kostenfreie Beratung in gesellschaftlichen Konflikten

Der Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung hat eine kostenlose digitale Anlaufstelle für Ratsuchende in gesellschaftlichen Konflikten eröffnet. Ab sofort ist eine wöchentliche Telefonsprechstunde eingerichtet.

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10 Tipps gegen Hass im Netz - ein Gespräch mit Janice Zürn von LOVE-Storm

Hass im Netz gehört für viele zum digitalen Alltag. Ein Flyer des Kooperationsverbunds Demokratische Konfliktbearbeitung und LOVE-Storm gibt Tipps, wie man dem entgegentreten kann. Gespräch mit Janice Zürn, LOVE-Storm.

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Rote Karte: Sexismus, Rassismus & Menschen-feindlichkeit im Fußball

Die Bielefelder Euro-Fanstudie zeigt: Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Menschenfeindlichkeit sind im Fußball besonders stark verbreitet - mit Auswirkungen auf Betroffene und das Zusammenleben in der Gesellschaft.

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Aus dem Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung

Online-Fachdiskussion (2): Storytelling und Wirkungskommunikation – Wie erzählt man mitreißende Erfolgsgeschichten? 

In dieser Online-Fachdiskussion beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Storytelling und Wirkungskommunikation als Werkzeuge der demokratischen Praxis. Wir zeigen, wie Wirkungsgeschichten entwickelt werden können: von der Ausgangslage über zentrale Wendepunkte bis hin zu sichtbaren Veränderungen bei Zielgruppen, Organisationen oder im Gemeinwesen. Neben fachlichen Impulsen steht die praktische Anwendung im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erproben erste Schritte zur Entwicklung eigener Wirkungsgeschichten und reflektieren, welche Botschaften, Bilder und Erfahrungen ihre Arbeit besonders greifbar machen.
Termin: 23. September 2026, von 13:00 bis 14:30 Uhr, online

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Neue Publikationen aus Bundesnetzwerk und Kooperationsverbund 

Infoflyer: Das Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung

Das neue Faltblatt informiert kurz und knackig über das Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung. Es beschreibt seine Arbeit, sein Konfliktverständnis und sein Anliegen: mehr konstruktive Konfliktbearbeitung für ein demokratisches Miteinander.

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Steckbrief: Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung & AKIM: „So geht Konfliktbearbeitung in...München“ 

Wo brennt’s, was hilft, wie wirkt’s? Der Steckbrief „So geht Konfliktbearbeitung in … München“ zeigt, wie wirkungsvoll die Teams des städtischen allparteilichen Konfliktmanagements (AKIM) Konflikte im öffentlichen Raum aufgreifen – bevor sie eskalieren. München ist eine dicht besiedelte Großstadt. Plätze, Grünanlagen und Straßen werden von vielen Menschen genutzt. Dabei treffen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Die AKIM-Teams in den roten Westen gehen auf die Menschen zu, moderieren Konflikte und vermitteln zwischen verschiedenen Interessen. Das kommunale Engagement wirkt: Im direkten Austausch entstehen neue Perspektiven und Lösungen, die zuvor oft nicht sichtbar waren. Polizei und politische Gremien berichten, dass Beschwerden, Müll und Lärmbelastung an Orten zurückgehen, an denen AKIM aktiv ist.

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Steckbrief: Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung & Friedenskreis Halle: „So geht Konfliktbearbeitung in...Halle (Saale)“ 

Wo brennt´s, was hilft, wie wirkt´s? Unser neuer Steckbrief „So geht Konfliktbearbeitung in …Halle (Saale)" zeigt, wie durch langfristige Konfliktbearbeitung aus einem sozialen Brennpunkt ein lebendiges, multikulturelles Stadtteilzentrum wird. Die Hallenser Neustadt hat sich seit 1990 tiefgreifend verändert. Arbeitslosigkeit, Abwanderung und soziale Spannungen prägten den Stadtteil und führten teilweise zu gegenseitiger Ablehnung und Gewalt unter den Bewohner:innen. Ab 2018 brachte der Friedenskreis Halle e. V. mit dem Projekt „Gewaltfrei streiten“ Vereine, Schulen, Polizei und Bürger:innen der Neustadt regelmäßig in den Dialog: Es ging darum, einander zuzuhören, Konflikte zu verstehen, Perspektiven zu entwickeln. Dabei entstand eine besondere Idee: Es sollte ein gemeinsamer Raum für alle Bewohner:innen des Quartiers geschaffen werden: Die PASSAGE 13 war geboren. Heute ist sie ein lebendiges, multikulturelles Zentrum für Kunst, Kultur, Bildung, Jugend und Austausch – mitten in Halle-Neustadt. 

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Flyer: KV Demokratische Konfliktbearbeitung & LOVE-Storm: 10 Tipps gegen Hass im Netz

Ein neuer Flyer von Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung und LOVE-Storm gibt zehn ganz konkrete Tipps, wie man Hass im Netz begegnen kann – egal, ob man selbst betroffen ist oder digitale Zivilcourage zeigen möchte.

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MEMO-Impulskarten: „Über das Erinnern“ – ConflictA und IKG  

Bei den MEMO-Impulskarten „Über das Erinnern“ handelt es sich um ein analoges Kartenset, das in Form von 50 Impulsfragen zum Nachdenken, Sprechen und Aktivwerden im Kontext der Erinnerungskultur und insbesondere der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus anregen soll. Die Fragen und Themenschwerpunkte der Karten basieren zu großen Teilen auf den Ergebnissen der MEMO-Studien, die das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Bielefeld (IKG) veröffentlicht hat. Die Impulskarten können in verschiedenen Lehr-Lern-Settings genutzt werden und sollen einen niedrigschwelligen Zugang zu einem komplexen Thema bieten. Alle Impulsfragen werden von ergänzendem Online-Material begleitet, das über QR-Codes auf den Kartenrückseiten zugänglich ist und zum Weiterdenken, Aktivwerden und Mehrlernen anregt.

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Dokumentation: Hürden für die Beteiligung von unterrepräsentierten Gruppen in der Kommune verstehen und überwinden – K3B Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktbearbeitung

Migrantische Communities sind ein selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft. Ihre Beteiligung an kommunalen Aushandlungs- und Entscheidungsprozessen ist jedoch nicht immer gewährleistet. Strukturelle Hürden, fehlender Zugang zu Ressourcen, institutionelle Barrieren sowie Erfahrungen mit Stigmatisierung erschweren eine gleichberechtigte Mitwirkung. Wie können diese Herausforderungen besser verstanden und überwunden werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der digitale Fachaustausch „Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten: Hürden für die Beteiligung unterrepräsentierter Gruppen verstehen und überwinden“ am 4. Dezember 2025. 

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Broschüre: Sicherheit vor Ort gemeinsam gestalten: Kommunale Konfliktberatung in Leipzig – K3B Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktbearbeitung

Der Leipziger Osten steht für Wandel, Vielfalt und Engagement. Insbesondere die Eisenbahnstraße ist dabei immer wieder Gegenstand verschiedener Diskussionen. In der medialen Berichterstattung wird das Quartier häufig mit Fragen der Sicherheit im öffentlichen Raum sowie dem subjektiven Sicherheitsempfinden in Verbindung gebracht. Das K3B unterstützte von März 2024 bis Mai 2026 kommunale Akteur:innen der Stadt Leipzig bei der Bearbeitung von Konflikten im Leipziger Osten im Umfeld der Eisenbahnstraße. Ziel war, die dortigen Spannungsfelder mit dem Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung (KKB) konstruktiv zu bearbeiten. Die Handreichung stellt den Ansatz der KKB anhand des Beratungsprozesses in Leipzig vor.

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Podcastreihe: "halt@ zusammen! Medien im Konflikt" – Gegen Vergessen für Demokratie e. V.  

Die neue achtteilige Podcast-Reihe spürt nach, welche Rolle Medien als Akteure in Konflikten spielen und welche Konsequenzen das für die Medien selbst, aber auch für die gesamte Gesellschaft hat. Bereits erschienene Folgen befinden sich in der Mediathek von GVFD.

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Themenheft: „Protest in der Demokratie“ – Gegen Vergessen für Demokratie e. V.  

In diesem Themenheft zu Protesten in der Demokratie beschäftigt sich die Redaktion damit, inwieweit die Ergebnisse der vergangenen Bundestagswahl von Protest getragen waren, fragt den Politikwissenschaftler Janek Treiber nach dem Umgang mit den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, geht der Wirkung von historischen und aktuellen Protesten nach und stellt Protestgeschichte als lohnendes Feld der historisch politischen Bildung vor.

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Forum zur Deutungskämpfe-Forschung in der Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo) erschienen – Universität Augsburg

Die zentralen Ergebnisse der ersten Phase des Forschungsverbunds „Bayerisches Zentrum für Friedens- und Konfliktforschung: Deutungskämpfe im Übergang“ wurden als ZeFKo-Forum „Contested Transitions and Perspectives on Peace“ im reviewed journal „Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung“ (ZeFKo) veröffentlicht. Mit seiner Vernetzungsarbeit in der Deutungskämpfe-Forschung und einem Fokus auf den Transfer der Expertise im Feld der Konfliktbearbeitung und Friedensforschung zielt das Zentrum mit seiner praxisorientierten Forschung zu sozialen Konflikten und den Bedingungen des Friedens auf die weitere Stärkung und strukturelle Verankerung der Friedens- und Konfliktforschung in Bayern und in der Friedensstadt Augsburg, etwa mit dem Transferzentrum Frieden Augsburg (TFA). In dem bis März 2028 verlängerten Forschungsverbund stehen nun Deutungskämpfe und eine friedensorientierte Konfliktbearbeitung in Fallstudien zur Ukraine, zum Klimawandel, zur Verantwortung von Rüstungskonzernen für Gewalt und Deutungskämpfe um Verantwortung in den Diskursen um sexualisierte Gewalt im Mittelpunkt des Forschungsinteresses.

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Magazin gewaltfrei konkret: „Gewaltfreie Aufstände sind doppelt so erfolgreich wie gewaltsame“ –gewaltfrei handeln e. V.  

Am 1. September erschien die neue Ausgabe des Magazins gewaltfrei konkret mit dem Titel „Gewaltfreie Aufstände sind doppelt so erfolgreich wie gewaltsame“. Es handelt sich dabei um den Sonderdruck einer Ausgabe von 2024, die aufgrund der hohen Nachfrage neu verlegt wurde. Druckexemplare sind über die Geschäftsstelle bestellbar (info@gewaltfreihandeln.org). Hier geht es zum Download:

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Dissertation: Dr. Gisela Kohlhage: „Gerechtigkeit im Spiegel der Mediationsliteratur und Mediationskritik“

Der erste Teil der Dissertation widmet sich der Frage, welche Gerechtigkeitskonzepte in der Mediationsszene vertreten werden. Dabei zeigt sich ein häufiger Rückbezug auf das sogenannte Gerechtigkeitsempfinden der Mediand:innen. Dieses wird im zweiten Teil genauer untersucht. Es wird deutlich, dass die Mediation Bedingungen schafft, die für die Entwicklung des Gerechtigkeitsempfindens notwendig sind. Sie ermöglicht eine Weiterentwicklung dieses Empfindens über Eigeninteressen hinaus zu höheren Prinzipien. Der dritte Teil widmet sich zehn bekannten kritischen Punkten an der Mediation im Hinblick auf ihre Gerechtigkeitsrelevanz. 2025, 543 Seiten.

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Veranstaltungen und Termine
Netzwerktagung Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung: 07.12. bis 09.12.2026 in Bad Bevensen

Beim diesjährigen Bundesnetzwerktreffen stehen drei Schwerpunkte im Fokus:

  • Voneinander lernen: Verschiedene Ansätze der Konfliktbearbeitung vorstellen und kennenlernen
  • Wissens-Café: Aktuelle Themen der Konfliktbearbeitung aus Wissenschaft und Praxis diskutieren
  • Strukturaufbau: Verabschiedung von festen Strukturen im Netzwerk und Wahl eines Sprecher:innenkreises

Die Veranstaltung findet im Gustav-Stresemann-Institut in Bad Bevensen statt (siehe auch oben).

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Online-Talk: „Fokus Landtagswahlen: Die AfD und die Zukunft der Demokratie in (Ost-)Deutschland“ – ConflictA

Die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin sind wegweisend für die betroffenen Bundesländer und darüber hinaus von zentraler Bedeutung für die demokratische Entwicklung in ganz Deutschland. Im Online-Talk analysieren Dr. Heike Kanter (Projektkoordination „Demokratische Tür-zu-Tür-Gespräche“ LAMSA e.V.); Dr. Daniel Kubiak (Humboldt-Universität zu Berlin); Prof. Dr. Marcel Lewandowsky (Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Andreas Zick (IKG, Universität Bielefeld) die aktuelle Lage und blicken auf die Zeit nach der Wahl. Die Diskussion startet am 25. September um 14 Uhr und geht bis 15:30 Uhr, online.

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Online-Talk: „Im Schatten aktueller Debatten? Rechter Antisemitismus als anhaltende Bedrohung" – ConflictA

Ohne die gegenwärtige Debatte um israelbezogenen Antisemitismus auszublenden, richtet die Veranstaltung den analytischen und praktischen Blick bewusst auf den „klassischen“ Antisemitismus von rechts. Ziel ist es, dessen Kontinuitäten, aktuelle Ausdrucksformen und Taten fundiert einzuordnen sowie die weitreichenden Folgen für Sicherheit, Demokratie und die pädagogische Praxis zu diskutieren. Es sprechen: Prof. Dr. Andreas Zick (IKG, Universität Bielefeld); Dr. Robert Pelzer (Technische Universität Berlin); Stephan J. Kramer (Verfassungsschutz Thüringen); Sabine Reimann (Hochschule Düsseldorf). Die Diskussion startet am 22. Oktober 2026, 16:00 bis 17:30 Uhr, online.

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Akademie am Vormittag – Seminarreihe mit Prof. Christoph Weller / Uni Augsburg 

Im Rahmen der „Akademie am Vormittag“ des Evangelischen Forum Annahof bietet Prof. Christoph Weller ab 19. Oktober an vier Terminen Einblicke in die Friedensforschung, ihre Entwicklung und die wissenschaftliche Beschäftigung mit Frieden und Krieg, mit Feindbildern und mit Konfliktbearbeitung, jeweils montags von 10 bis 12 Uhr im Hollbau des Annahofes. Eine Anmeldung ist bis zum 10.10.2026 möglich.

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Fachtag: Methoden der Dialog-Moderation – Bundesverband Mediation  

Am 21. November 2026 veranstaltet der Bundesverband Mediation e. V. eine ganztägige Fortbildung für Mediator:innen in Frankfurt am Main. Die Teilnehmenden erwartet ein Blick auf Verständigungsprozesse jenseits klassischer Konfliktbearbeitung. Behandelt werden u.a. Methoden und Haltung der "Dialog-Facilitation" und des "Thinking Environment (R)". Die Tagung kann auch von Nichtmitgliedern des Verbands gebucht werden. Die Plätze sind begrenzt.

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Friedenspädagogische Forschungswerkstatt – Evangelische Hochschule Freiburg & Arbeitskreis Friedenspädagogik der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e. V. (AFK) 

Am 05.12.2026 (ganztägig von 09 bis 17 Uhr) bietet die Friedenspädagogische Forschungswerkstatt in Freiburg Raum für Austausch, Inspiration und kollegiale Unterstützung in der friedenspädagogischen Forschung. Ziel ist es, aktuelle Forschungsprojekte zu diskutieren und gemeinsam an theoretischen und forschungsmethodischen Fragen der Friedenspädagogik zu arbeiten. Der Austausch findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Friedenspädagogik der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AFK) statt.

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Weiterbildungsangebote aus Bundesnetzwerk und Kooperationsverbund

Online-Infoveranstaltungen: Berufsbegleitende Weiterbildung in Friedens- und Konfliktarbeit – Pro Peace /Akademie für Konflikttransformation

Für Interessierte an der berufsbegleitenden Weiterbildung in Friedens- und Konfliktarbeit von Pro Peace gibt es am 23. September und am 18. November 2026, jeweils von 16 bis 17 Uhr, kostenlose und unverbindliche Online-Infoveranstaltungen. Potenzielle Teilnehmer:innen erfahren, was sie im Kurs von Februar bis November 2027 erwartet: Es gibt einen Einblick in Inhalte und Ablauf, die Kursleitung stellt sich vor und es können Fragen gestellt werden. Anmeldung bis zum 22. September bei Judith Kettner: judith.kettner@propeace.de

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Präsenzseminar: „Den eigenen Platz in Gesellschaft und Diskurs bewusst reflektieren" – gewaltfrei handeln e. V.

Für Kurzentschlossene: Im Präsenzseminar mit dem Titel „Den eigenen Platz in Gesellschaft und Diskurs bewusst reflektieren" entwickeln Teilnehmende mit Methoden aus der Theaterpädagogik, der Biografiearbeit und weiteren interaktiven Übungen eine diversitätssensible Haltung und erarbeiten konkrete Möglichkeiten, diese im eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld umzusetzen. Das Seminar von gewaltfrei handeln bietet Raum für persönlichen Austausch, neue Perspektiven und die Auseinandersetzung mit den eigenen Handlungsmöglichkeiten. Es findet vom 25. bis 27. September 2026 in der Jugendherberge Leipzig statt.

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Grundkurs: Konflikte konstruktiv bearbeiten – Konfliktpotential 

Lebendiges, tragfähiges Miteinander entsteht durch den konstruktiven Umgang mit Spannungen. Hier setzt die neunmonatige Grundlagen-Weiterbildung zur Konfliktbearbeitung von Konfliktpotential an. In sechs Modulen werden Grundlagen aus Theorie und Übungspraxis für eine konstruktive Konfliktbearbeitung nach dem A.T.C.C.-Ansatz vermittelt. Anmeldungen sind bis zum 02.10.2026 möglich..

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Seminar Friedensbildung: Wildfrieden lernen – Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit e. V.

An zwei Präsenzterminen führen die Veranstalter:innen in die Grundlagen der Friedensbildung ein. Die Online-Module vertiefen und schaffen Kontakte zu regionalen friedenspädagogischen Organisationen. Der Kurs ist vom 07. bis 10.Oktober 2026 in Niederkaufungen

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Grundkurs: „Konflikte als Chance" – gewaltfrei handeln e. V.

Der Kurs bietet die Möglichkeit, Konflikte aus einer neuen Perspektive zu betrachten und die Chance, die eigenen Werte und Bedürfnisse darin zu entdecken. Dafür bietet die Veranstaltung einen geschützten Raum, in dem sich Teilnehmende auch intensiv mit persönlichen Fragestellungen auseinandersetzen können. Inhalte und Aufbau der Weiterbildung entsprechen den Standards für Grundkurse des Qualifizierungsverbundes QVB. Die Teilnehmenden erhalten ein entsprechendes Zertifikat.

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Workshopbuffet: Gestärkt durch die Krise – Konfliktpotential 

Zeit für Austausch, Perspektivwechsel und Zukunftskompetenzen! Konfliktpotential veranstaltet eine Workshopreihe für alle, die in Vereinen, Initiativen, Projekten oder Organisationen aktiv sind und gesellschaftliche Herausforderungen konstruktiv mitgestalten wollen. Es geht um Konfliktkultur und Kommunikation, Resilienz, demokratische Praxis, Entscheidungsfindung – Interessierte können sich ihr eigenes Themenmenü zusammenstellen. Das Buffet wird in Leipzig angerichtet, es gibt unterschiedliche Veranstaltungsorte. Von den insgesamt sechs praxisnahen Workshops sind aktuell noch die folgenden buchbar:
 
  • Zwischen Engagement und Erschöpfung – Überlastungssysteme erkennen und umgestalten
    02.10.2026 | 10 Uhr bis 16:30 Uhr | Heizhaus
  • Konflikte in der Stadtteilarbeit – Strukturen verstehen, Rollen klären, Handlungsspielräume stärken
    06.11.2026 | 10 Uhr bis 16:30 Uhr | Pöge-Haus
  • Mit resilienten Strategien durch die Krise – Projekte stabil planen und handlungsfähig bleiben
    12.11.2026 | 10 Uhr bis 16:30 Uhr | Pöge-Haus
 
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Verschiedenes
Interaktive Dialogformatübersicht veröffentlicht! – ConflictA

In Deutschland gibt es bereits viele Akteur:innen, die verschiedene Formate rund um das Thema Dialog anbieten. Forschende der ConflictA haben einige dieser Formate in einer Übersicht zusammengestellt, um Informationen über bestehende Dialogprojekte in Deutschland zu bündeln und Angebote und Akteur:innen für Dialogpraktiker:innen und für Dialoginteressierte abzubilden. Auf diese Weise soll auch die Vielfalt der Angebote und Herangehensweisen an Dialog und an Erfahrungs- und Kompetenzvermittlung in dem Bereich sichtbar gemacht werden.

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Ausstellung zu sexualisierter Gewalt an Frauen: „was ich anhatte …“ – in Kooperation mit Transferzentrum Frieden Augsburg 

Vom 13. bis 27. September wird in der Neuen Galerie Höhmannhaus (Maximilianstraße 48) mit Unterstützung des Transferzentrums Frieden Augsburg die Ausstellung „was ich anhatte …“ gezeigt mit Vorträgen, Gesprächsangeboten und dem Workshop „Mythen über sexualisierte Gewalt erkennen und hinterfragen“ mit Prof. Dr. Rebecca Gulowski und Dr. Christina Pauls vom Transferzentrum Frieden Augsburg am Donnerstag, 24.09. um 11:00, 13:00 und 15:30 Uhr (Anmeldung erforderlich). Die Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt an Frauen wird vom Büro für Kommunale Prävention der Stadt Augsburg in der Neuen Galerie im Höhmannhaus gezeigt. Augsburg ist damit die 70. Station der Wanderausstellung, die seit 2020 deutschlandweit unterwegs ist. Der Eintritt ist frei.

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Wie Freiheit Wissen schafft – eine digitale Ausstellung der ConflictA

Interessierte begeben sich auf eine kleine Online-Reise durch Geschichten von Mut, Widerstand und der Bedeutung freier Wissenschaft für unsere Demokratie.

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Inspiration: Aktivitäten des Transferzentrums Frieden Augsburg bei der Langen Nacht der Demokratie

Das Transferzentrum Frieden Augsburg leistet einen Beitrag zur Langen Nacht der Demokratie am 02.10.2026 in Augsburg mit mehreren Angeboten: An einem Infostand sind die Besucher:innen eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen, was es für eine starke Friedensarbeit in Augsburg braucht. In einer Ausstellung zu feministischer Friedens- und Konfliktforschung zeigen Studierende der Universität Augsburg Exponate zu feministischen Perspektiven auf Frieden und Gewalt – von reproduktiven Rechten bis zu digitaler Gewalt und militarisierter Männlichkeit. Zudem wird eine neue Ausstellung gezeigt, die der Stadtjugendring gemeinsam mit dem Senior:innenbeirat entwickelt hat. Augsburger Jugendliche und Senior:innen berichten darin über ihre Erfahrungen mit Krieg, Flucht und dem Ankommen in Augsburg. An der Entwicklung der Ausstellung war auch das Transferzentrum Frieden Augsburg beteiligt.

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Kontakt und Impressum

Netzwerkbüro: 
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NETZNEWS abbestellen: Mail an: bundesnetzwerk@konfliktbearbeitung.org  (Betreff: Abbestellen)

Impressum:

Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung 

c/o Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e. V.
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