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AGDF Aktuell

 

Mitgliederrundbrief

Nr. 289 August 2025

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Inhalt dieser Ausgabe
  • Vorwort
  • Nachrichten aus dem Dachverband
  • Ökumenische Friedensarbeit
  • Politische Aktionen
  • Tagungen und Kongresse
  • Politische Bildung und Qualifizierung
  • Kriegsdienstverweigerung
  • Service Informationen und Berichte
  • Stellenausschreibungen
  • Kontakt und Impressum
 
Vorwort

Moin, moin,
liebe Freundinnen und Freunde,

vor 80 Jahren endete nicht nur der von Deutschland verursachte 2. Weltkrieg, es wurden auch Nuklearwaffen erstmals getestet und dann von den USA in Hiroshima und Nagasaki eingesetzt. Die schrecklichen Folgen dieser aus heutiger Sicht „kleinen Atombomben“ wirken bin heute nach und es gibt weitgehenden Konsens, dass diese Massenvernichtungswaffen wie biologische und chemische Waffen zu ächten sind.

Im Kontrast dazu erleben wir heute eine Modernisierung von Nuklearwaffen, eine Aufrüstung beispielsweise in China und ein Streben von weiteren Staaten nach einem Besitz von Nuklearwaffen, da diese vor Interventionen zu schützen scheinen. Russland drohte unverhohlen im Krieg gegen die Ukraine mit dem Einsatz, die NATO verzichtet bis heute nicht auf einen sog. Erstschlag. Wenn zwischen Pakistan oder Indien ein offener Konflikt ausbricht, geschieht dies zwischen zwei Staaten, die Nuklearwaffen besitzen. Welches Vertrauen können wir in Russland, Israel oder auch die USA mittelfristig haben, dass sie ihre Waffen nicht auch einsetzen oder dass aufgrund kurzer Vorwarnzeiten eine Fehlentscheidung getroffen wird?

Gleichzeitig nehme ich in Deutschland eine zunehmende Akzeptanz der nuklearen Abschreckung wahr: eigentlich sind die Waffen ja verdammenswert, aber angesichts der Gefahr aus Russland … Und der kirchliche Aktionstag gegen Atomwaffen am Militärstützpunkt Büchel, wo die Stationierung neuer US-Nuklearwaffen und neuer deutscher Bomber vorbereitet wird, kann 2026 mangels Aktiver in bisheriger Form nicht fortgeführt werden.

Ich vermisse den gesellschaftlichen Druck auf die politisch Verantwortlichen, ernsthafte diplomatische Initiativen für neue internationale Verträge zur Reduzierung von Nuklearwaffen, für einen Verzicht auf die Erstschlagoption, für atomwaffenfreie Regionen, für ein Europa ohne landgestützte Mittelstreckenwaffen zu starten. Und dass Deutschland an den Konferenzen der Atomwaffenverbotsvertrag-Staaten teilnimmt und eine aktive „vermittelnde“ Rolle übernimmt.

Viel Erfolg und Spaß bei und neben der Arbeit wünscht Ihnen und Euch auch im Namen der Geschäftsstelle.
Schalom

Jan Gildemeister

 
Nachrichten aus dem Dachverband
Vorstand

Der Vorstand hatte sich am 1./2. Juli 2025 in Bonn u.a. mit der längerfristigen Finanzierung der Arbeit und dem Verhältnis zur EKD beschäftigt und die Anpassung der Honorarsätze in der Honorarordnung der AGDF beschlossen. Er tagt wieder im Vorfeld der Mitgliederversammlung am 15. September in Hamburg.

Mitgliederversammlung

Die kommende Mitgliederversammlung tagt am 16 September online zu Jahresbericht 2024 und Finanzen und am 26./27. September in Hamburg. Die Einladung an die Mitglieder ist erfolgt.

 

Fachbereichsitzungen

Die drei Fachbereiche treffen sich im Vorfeld der Mitgliederversammlung am 24./25. September ebenfalls in Hamburg.

Aus dem Dachverband

Der Jahresbericht der AGDF für 2024 ist auf die Webseite eingestellt und wird als Thema bei der kommenden Mitgliederversammlung aufgerufen.

Erschienen ist zudem die Handreichung für Kirchengemeinden zur Ökumenischen FriedensDekade 2025. Sie ist ebenfalls auf der Webseite zu finden, kann aber auch gedruckt in der Geschäftsstelle bestellt werden.

 

 
Ökumenische Friedensarbeit
4. Ökumenischer Friedensdialog: Voraussetzungen und Grenzen von Versöhnungsprozessen nach Kriegen

23. Oktober 2025, Münster

Es sind alle Schritte zu unterstützen, damit Kriege enden – doch es ist ein Fehlschluss zu glauben, dass es dann automatisch Frieden gebe. Vielmehr stellt beispielsweise ein Waffenstillstand lediglich den ersten Schritt auf dem langen Weg zum Frieden dar. Ein gerechter Friede wird erst dann ermöglicht, wenn die ehemaligen Feinde sich wieder begegnen und miteinander reden können. So kann ein Raum entstehen, in dem Versöhnung ermöglicht wird – aber auch Unversöhnliches zur Sprache kommen kann und ausgehalten wird.

Unter welchen Bedingungen dies gelingen kann und welche Hindernisse dabei überwunden werden müssen, soll auf dem 4. Ökumenischen Friedensdialog im Blick auf mögliche Versöhnungsprozesse zwischen der Ukraine und Russland erörtert werden. Es diskutieren:

  • Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
  • Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax
  • Irina Scherbakowa, Gründungsmitglied von Memorial, der Internationalen Gesellschaft für historische Aufklärung, Menschenrechte und soziale Fürsorge
  • Myroslav Marynovych, Präsident des Institute of Religion and Society der Ukrainian Catholic University, Lviv

Die Teilnahme an der an der von der Evangelische Friedensarbeit im Raum der EKD und Justitia et Pax organisierten Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird bis zum 17. Oktober 2025 erbeten an: mp@jupax.de .

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Politische Aktionen

AGDF-Mitglied

Versöhnungsbund: Offener Brief an NATO-Generalsekretär Rutte – Für eine Sicherheit, die Frieden meint

Anlässlich des NATO-Gipfels am 24.–25. Juni 2025 haben Versöhnungsbünde aus ganz Europa – darunter auch der deutsche Zweig – einen offenen Brief an NATO-Generalsekretär Mark Rutte unterzeichnet.

In dem Schreiben fordern sie:

  • ein erweitertes Sicherheitsverständnis, das Klimakrise, Armut und Ungleichheit mitdenkt
  • den Ausstieg aus militärischer Abschreckung und atomarer Bewaffnung
  • die stärkere Beteiligung zivilgesellschaftlicher Stimmen – besonders junger Menschen
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AGDF-Mitgliedschaft

Antikriegstag 2025 am 1. September

1. September 2025

Am 1. September 2025, dem Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf Polen und damit Beginn des Zweiten Weltkriegs, rufen Gewerkschaften, Friedensbewegte und zivilgesellschaftliche Kräfte dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung zu setzen. Den Aufruf könnt ihr hier lesen.

Alle Infos und Termine rund um den Antikriegstag 2025 stellt das Netzwerk Friedenskooperative hier zur Verfügung.

Andere

Über Aufrüstung und Ukraine-Unterstützung abstimmen

Herbst 2025

Im Herbst 2025 werden die nach der Wahl verabschiedete Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse sowie die Ukraine-Unterstützung u.a. Themen bei der selbstorganisierten bundesweiten Volksabstimmung von ABSTIMMUNG21 e.V. sein.
Die Abstimmung erfolgt per Briefabstimmung. Nach einer Anmeldung erhältst du im September die Briefabstimmungsunterlagen.

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EU-Strategie für die Zivilgesellschaft: Ihre Meinung ist gefragt

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur geplanten EU-Strategie für die Zivilgesellschaft gestartet. Mit der Strategie soll ein Aktionsrahmen auf EU-Ebene und auf der Ebene der Mitgliedstaaten vorgeschlagen werden. Das Hauptziel besteht darin, die sinnvolle Zusammenarbeit mit und den Schutz von Organisationen der Zivilgesellschaft zu stärken.
Ein breites Spektrum von Interessenträgern, darunter Mitglieder der Öffentlichkeit, Organisationen der Zivilgesellschaft (die in den Mitgliedstaaten, auf EU-Ebene und international aktiv sind), nationale Menschenrechtsinstitutionen und Gleichstellungsstellen, nationale Behörden, Hochschulen, Jugendorganisationen, Medien und internationale Organisationen, sind eingeladen, einen Beitrag zu der Konsultation zu leisten.
Es wäre wünschenswert, wenn es eine breite Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren gäbe. Eingaben sind bis zum 5. September 2025 möglich.

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Tagungen und Kongresse

AGDF-Mitglied

Fachgespräch: Streitbar für den Frieden: Argumente gegen Militarisierung wirkungsvoll einsetzen

18. Oktober 2025, Heidelberg

Seit der Ausrufung der "Zeitenwende" 2022 erleben wir eine zunehmende Militarisierung - in der Politik, in den Medien und in der Gesellschaft. Doch ist Aufrüstung wirklich die einzige Antwort auf aktuelle Herausforderungen? Welche Argumente sprechen dagegen - und wie bringen wir sie überzeugend in Debatten ein?
Genau diesen Fragen widmet sich der Fachtag, den der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) gemeinsam mit Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit lokalen Partnern veranstaltet.

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Gewaltfreiheit in einer gewaltvollen Welt

28. - 30. November 2025, Hofgeismar

Die Tagung der nimmt eine friedenslogische Perspektive auf Gewalt ein und zeigt Wege der gewaltfreien Konfliktbearbeitung auf. Anhand konkreter Beispiele werden gewaltfreie Strategien analysiert und ihre Anwendung diskutiert. Fachleute und Trainer*innen aus Wissenschaft und Praxis geben Impulse und entwickeln gemeinsam mit den Teilnehmenden Strategien für eine Kultur der Gewaltfreiheit. Eine Veranstaltung der Ev. Akademie Hofgeismar in Kooperation mit gewaltfrei handeln e.V.

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Weitere Angebote

Vor dem Abgrund? Wie umgehen mit neuen nuklearen Bedrohungsszenarien in Europa?

Neuer Termin: 08. - 10. Oktober 2025, Rehburg-Loccum

Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ist die Gefahr nuklearer Bedrohung wieder in aller Munde. Rufe nach glaubhafter Abschreckung in Europa werden lauter, genauso wie Forderungen nach verstärkten Anstrengungen um Rüstungskontrolle und atomare Risikominimierung. Parallel dazu laufen weiterhin Initiativen, die an einer kompletten nuklearen Abrüstung arbeiten wollen. Was ist der richtige Weg im Umgang mit der wachsenden nuklearen Gefahr in Europa?
Die Tagung der Ev. Akademie Loccum findet unter Einhaltung der Chatham House Regel statt. Die Konferenzsprache ist Englisch. Bei Bedarf wird für die Plenumsdiskussionen deutsch-englische Simultanübersetzung angeboten.

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Kriegstüchtig statt friedensfähig: Der Kapitalismus rüstet auf – Perspektiven des Widerstands

10. -11. Oktober 2025, Mannheim

Anstelle einer auf dem Völkerrecht basierenden internationalen Ordnung droht das Prinzip der Macht des bzw. der Stärkeren wieder zum maßgeblichen Bezugspunkt internationaler Politik zu werden. Damit zeichnen sich neue geopolitische Spannungen ab. Wachsender Nationalismus – gepaart mit transnationalen Machtansprüchen – sind Ausweis wie Folge dieser fatalen Entwicklung. Der Kapitalismus rüstet auf, um seine Fortexistenz um jeden Preis zu sichern. Das Gebot der Transformation unserer Wirtschaftsweise in Richtung einer nachhaltigen, sozial gerechten und friedlichen Entwicklung weltweit gerät dabei aus dem Blick.

Auf diesem Hintergrund möchte die Tagung von Kairos Europa und der Ökumenischen Vernetzungsinitiative nach der „Logik“ einer kriegerischen Weltwirtschaft im real existierenden Kapitalismus fragen und dabei mit Blick auf die DR Kongo beispielhaft Facetten des Zusammenhangs zwischen Wirtschaft und struktureller sowie direkter Gewalt beleuchten.

Den damit einhergehenden ökonomischen, sozialen und ökologischen Verwerfungen sollen emanzipatorische Konzepte aus der Perspektive religiöser und weltanschaulicher Begründungen gegenübergestellt und zudem Perspektiven des Widerstands für einen gerechten Frieden innerhalb planetarischer Leitplanken diskutiert werden.

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Politische Bildung und Qualifizierung
gewaltfrei handeln: Konflikte als Chance. 14-tägige berufsbegleitende Weiterbildung in gewaltfreier Konfliktkultur

Oktober 2025 – März 2026, Warburg

Konflikte entstehen überall da, wo Menschen zusammenkommen: im privaten, beruflichen Umfeld oder im politischen Engagement. Die Chance auf eine positive und wertschätzende Begegnung liegt darin, sich mit diesen Konflikten auseinanderzusetzen. Wenn Sie Konflikte als Chance begreifen wollen und Stärkung suchen für Konflikte, dann bietet Ihnen diese Weiterbildung der gewaltfrei handeln e.V. dazu die Möglichkeit.
Inhalte der Kursteile: Konstruktiver Umgang mit Konflikten; Gewaltfrei kommunizieren und handeln; Zivilcourage, Gewalt und Entscheiden im Konsens; Einführung in die Mediation, Perspektiven, Alltagstransfer.

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Institute for Peace and Dialogue (IPD): 5th Winter Academy on Conflict Solution, Mediation, Justice, Social Responsibility & Ethics, Leadership & Communication Skills

16 - 26 November, 2025, Basel

The main goal of the 5th Winter Academy is to strengthen the skills of the representatives from state institutions, business sector, INGOs/NGOs, education institutions, religious organisations, independent mediators, politicians and students through academic and as well work-field based trainings in peacebuilding, mediation, conflict resolution, international security leadership and intercultural dialogue fields.

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Publikationen

AGDF-Mitglied

Ohne Rüstung Leben: Die Mythen der Militarisierung im Faktencheck

Europa steht vor der größten Aufrüstung seit Jahrzehnten. Bald könnte fast jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in Militär und kriegsrelevante Infrastruktur fließen.
In Medien und politischen Debatten heißt es, diese Aufrüstung sei zwingend nötig. Aber sind die Fakten wirklich so eindeutig?
Ohne Rüstung Leben hat die häufigsten Behauptungen nüchtern und sachlich überprüft.

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Andere

„24 Essentials über aktive Gewaltfreiheit“ - ein Quizheft des österreichischen Versöhnungsbunds

24 Fragen – und viele Anregungen: Wie sieht gelebte Gewaltfreiheit aus? Welche internationalen Grundlagen begleiten sie? Und was bedeutet das für unser eigenes Handeln?
Das Quiz eignet sich wunderbar zum Selberlesen, für Gesprächsgruppen oder als Einstieg ins Thema – niederschwellig, fundiert und liebevoll gestaltet.

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Pan-African Union of Peace Builders (PAUPB): Letter on the ongoing wars in the world in general and in Africa in particular

16 July, 2025, Bafoussam

The Pan-African Union of Peace Builders (PAUPB) has issued a letter expressing deep concern over the ongoing conflicts in Africa and the world, emphasizing the devastating impact on civilians and the urgent need for peace. The letter highlights the need for conflict resolution, peacebuilding, and a focus on people-centered issues. It also calls for strengthening the African Union's peace and security mechanisms and addressing the root causes of conflict.

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A Global Call to Action: For Democracy that Delivers Peace and Prosperity for All


28 July, 2025

The International Peace Bureau (IPB), in cooperation with the International Trade Union Confederation (ITUC), Greenpeace, the International Campaign to Abolish Nuclear Weapons, Oxfam, and 350.org, has released a global call to action for nuclear and conventional disarmament, common security, and a prioritization of sustainable development over militarism.
The call, released as a joint statement in advance of the 80th commemoration of the atomic bombings of Hiroshima and Nagasaki, is directed towards governments and institutions, and outlines concrete demands for action which include the universal ratification of the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW), a redirection of military expenditure to human development, climate action, and global health, implementation of living wages for all workers and an expansion of social protection systems, and the creation of a United Nations Fair Conversion Mechanism to shift from military dependency to economies focused on welfare, sustainability, and clean energy.

 

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Bertelsmann Stiftung: Datenatlas Zivilgesellschaft


Der Datenatlas Zivilgesellschaft ist ein zentrales Metadatenportal, das offene Daten aus der Zivilgesellschaft sichtbar, auffindbar und nutzbar macht.
Ziel ist es, mit dem Datenatlas Zivilgesellschaft, den Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten zu verbessern, die Arbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen zu unterstützen und datenbasiertes Handeln zu fördern.
Der Datenkatalog bildet das Herzstück des Datenatlas. Hier können Sie gezielt nach offenen Datensätzen aus unterschiedlichsten zivilgesellschaftlichen Bereichen suchen – beispielsweise gefiltert nach Themen, Regionen oder Organisationen. Die verwendeten Metadaten folgen dem europäischen Standard DCAT-AP und ermöglichen so eine einfache Integration in bestehende Dateninfrastrukturen.
Neben dem Datenkatalog legt der Datenatlas besonderen Wert auf Kompetenzaufbau, Wissenstransfer und Vernetzung. Mit Open-Data-Workshops, Datensprechstunden, Open-Data-Netzwerktreffen und Open-Data-Barcamps soll die Datenkompetenz zivilgesellschaftlicher Akteur*innen gestärkt werden.
Langfristig trägt der Datenatlas zum Aufbau eines gemeinwohlorientierten Datenökosystems bei, das Transparenz schafft, datenbasierte Entscheidungsprozesse unterstützt und gesellschaftliche Teilhabe fördert.
Der Datenatlas Zivilgesellschaft ist auf Initiative der Bertelsmann Stiftung entwickelt worden.

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Kriegsdienstverweigerung

Veranstaltungsangebot: Aktivist*innen aus Russland zur Kriegsdienstverweigerung in Russland und Europa

19. - 31. Oktober 2025, deutschsprachiger Raum

Vom 19. bis 31. Oktober 2025 gehen Katya Dikovskaia und Saşa Belik von der Bewegung für Kriegsdienstverweigerung Russland gemeinsam mit Artem Klyga von Connection e.V. auf Tour.

Sie wollen Fragen zum Thema Kriegsdienstverweigerung und Desertion vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse des Jahres 2025 diskutieren: Was wird mit den Rechten von Kriegsdienstverweiger*innen nach dem Ende des russisch-ukrainischen Krieges geschehen? Wie hat sich die Gesetzgebung in Russland verändert? Wie geht Europa mit asylsuchenden Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland um? Steuert Europa auf eine Militarisierung zu, die Russland bereits vor 10-20 Jahren eingeschlagen hat? Wie wird sich dies in naher Zukunft auf die Freiheiten der europäischen Bürger auswirken?

Ausdrücklich schlagen die Referent*innen verschiedene Veranstaltungsformen vor, um Aktivist*innen vor Ort, Gäste aus lokalen Organisationen, andere Kriegsdienstverweiger*innen (z.B. auch aus der Ukraine) mit einzubeziehen.

Katya Dikovskaia und Saşa Belik werden jeweils eine Woche dabei sein, Artem Klyga beide Wochen. Die Veranstaltungsreihe ist Teil der #ObjectWarCampaign.

Rückmeldung bitte unter: www.connection-ev.org/tour-2025-form

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Service Informationen und Berichte

Orange Warnwesten "friedensfähig statt kriegstüchtig" (mit Friedenstaube) zu verkaufen

Das Ökumenisches Institut für Friedenstheologie bietet Warnwesten mit dem Aufdruck "friedensfähig statt kriegstüchtig" und einer Friedenstaube zum Verkauf an. Auf jeder Warnweste ist zudem ein kleiner QR-Code zu sehen, der zu der Website des Ökumenischen Instituts für Friedenstheologie führt.
Diese orangen Westen waren zum ersten Mal auf dem evangelischen Kirchentag in Hannover 2025 im Einsatz. Genauer gesagt auf dem von 25 Organisationen unterstützten "Ökumenischen Friedenszentrum am Rande des Kirchentages".

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Impressum

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Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 21.08.2025
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agdf@friedensdienst.de
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Redaktion: Jan Gildemeister; Wilhelm Maier

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