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AGDF Aktuell

 

Mitgliederrundbrief

Nr. 304 November 2026

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Inhalt dieser Ausgabe
  • Vorwort
  • Nachrichten aus dem Dachverband
  • Ökumenische Friedensarbeit
  • Politische Aktionen
  • Tagungen und Kongresse
  • Politische Bildung und Qualifizierung
  • Kriegsdienstverweigerung
  • Service Informationen und Berichte
  • Stellenausschreibungen
  • Kontakt und Impressum
 
Vorwort

Moin, moin,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Bedeutung von Wahlen ist ambivalent: In einer funktionierenden Demokratie mit Medien und Rechten, die eine freie Meinungsbildung ermöglichen, können sie ein wichtiges Korrektiv gegen Regierende sein, die die Anliegen der Bevölkerung aus dem Blick verlieren, gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Unter anderen Voraussetzungen können sie autoritäre Regime (scheinbar) legitimieren. In vielen Staaten weltweit ist die Wahlmöglichkeit der Bevölkerung faktisch eingeschränkt auf Parteien und deren Führungspersonen, deren primäres Ziel es ist, ihre Macht und ihren Reichtum zu sichern.

Durch Propaganda und die systematische Instrumentalisierung von Medien versuchte die NSDAP 1933 im Reichstag die absolute Mehrheit zu bekommen. Als dies nicht klappte, behalf sich die Führung u.a. mit Notverordnungen, gewalttätiger Unterdrückung politischer Gegner*innen und dem Schein von moderater Bürgerlichkeit, um an die Macht zu kommen, unterstützt von der damaligen Wirtschaftselite. Heute spielen Soziale Medien, künstliche Intelligenz und die Einflussnahme von Tech-Konzernen bei Wahlkämpfen eine zentrale Rolle, mit populistischen Versprechungen lassen sich in einer Zeit weltweiter Krisen (wieder) viele Stimmen gewinnen.

Und dennoch bieten Wahlen die Chance für grundlegende Veränderungen, eine aktive demokratische Zivilgesellschaft kann dabei eine wichtige Rolle übernehmen. Mich bewegt, dass es in Serbien einer neuen Liste, die aus einer von Studierenden angeführten Protestbewegung hervorgegangen ist, gelungen ist, nach 14 Jahren die Partei des serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic abzuwählen, bei einer Rekordbeteiligung an der Wahl. Wie in Ungarn besteht nun die Möglichkeit, dass höchstproblematische Entscheidungen zurückgenommen werden und Anliegen der Bevölkerung – auch von Minderheiten – in den Fokus der Politik kommen.

Das Wahlergebnis ist das eine, was danach geschieht ist mindestens genauso wichtig. Und dabei kommt es wesentlich auf die demokratische Zivilgesellschaft an. Was passiert, wenn es wie in Israel unklar ist, wer an der neuen Regierung beteiligt ist? Inwieweit setzt eine neue Regierung auch angesichts massiver Einflussnahme von verschiedenen Seiten die Wahlversprechen um? Oder, wie wir es in Sachsen-Anhalt erleben bzw. befürchten müssen und es 1933/34 geschah, verhelfen andere Fraktionen bzw. einzelne Abgeordnete anderer Parteien Rechtsextremen an die Macht? Gelingt es einer rechtsextremen Regierung, den geplanten Umbau politischer Institutionen und der Gesellschaft umzusetzen?

Couragiert widerständig ist das Motto der Ökumenischen FriedensDekade vom 8.-18. November. Es braucht ein entsprechendes Engagement vieler Menschen weltweit, damit Rechtsextreme und Populisten nicht Minderheiten und die Zivilgesellschaft unterdrücken, Kriege führen, Menschenrechte ignorieren, Arme ausbeuten und anderes Unheil anrichten können. Sowohl in den direkt betroffenen Staaten und Bundesländern, als auch darüber hinaus. Vor und auch nach Wahlen.

Viel Erfolg und Spaß bei und neben der Arbeit wünscht Ihnen und Euch auch im Namen der Geschäftsstelle.
Schalom

Jan Gildemeister

 
Nachrichten aus dem Dachverband
Vorstand

Der Vorstand trifft sich nach der Wahl bei der Mitgliederversammlung erstmals am 14./15. Dezember in Hannover. Vorgesehen ist ein Erfahrungsbericht über die Gewinnung von Interessierten für einen Freiwilligendienst über Soziale Medien.

Mitgliederversammlung

Das Protokoll der Mitgliederversammlung 2026 wurde verschickt.

 
Ökumenische Friedensarbeit

AGDF

Couragiert widerständig für den Frieden. Wie geht es mir damit?

8., 15. und 18. November, bundesweit

In der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade geht es um Mut und die Bereitschaft aufzubegehren. Für mehr Gerechtigkeit, für mehr solidarisches Miteinander, für Schutz vor und Beendigung von Gewalt.

Am 8., 15. und 18. November machen sich Menschen überall in diesem Land auf den Weg, um dem Frieden zu zweit auf die Spur zu kommen. Direkt im Anschluss an die Gottesdienste finden sie sich in Paaren zusammen und gehen von der Kirchentür los hinein in ihr gemeinsames Thema:

Couragiert widerständig für den Frieden. Wie geht es mir damit?

Zwei Menschen sind miteinander eine Stunde unterwegs - zeitgleich mit vielen anderen Menschenpaaren. Sie erzählen einander von ihren Bedenken, Sorgen, Erlebnissen, Hoffnungen in Bezug auf ihr Wirken für den Frieden. Und vielleicht treffen sie Entscheidungen, die die Welt verändern...

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AGDF-Mitglied

Postkartenaktion: Atomwaffenverbot – Deutschland darf nicht fehlen!

Die Bundesregierung blockiert nach wie vor den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Das wollen wir ändern! Deshalb unterstütze jetzt die aktuelle Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben. Setz ein unübersehbares Zeichen für eine nuklearwaffenfreie Zukunft: Bestelle Postkarten, verteile sie im Freundes- und Bekanntenkreis oder schicke sie direkt an die politischen Entscheidungsträger*innen.

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Andere

Mahnwachen für den Frieden auf dem Kirchentag 2027 – Macht mit!

Die DFG-VK, Ortsgruppe Hamburg, und die Diakonische Basisgemeinschaft „Brot & Rosen“ rufen dazu auf, sich auf dem Kirchentag 2027 in Düsseldorf klar und deutlich für Pazifismus und Friedenslogik zu positionieren.

Die Idee sind permanente Mahnwachen während des Kirchentags an mehreren Orten – vor dem Messegelände, im Innenstadtbereich usw. Diese Orte sollen als Orte der Gewaltfreiheit und Ablehnung jeder Art von Krieg erkennbar sein. An diesen Orten sollen die Stimmen gegen Kriegslogik und Militarisierung mit aller Deutlichkeit hörbar werden.

Eingeladen sind Friedensinitiativen, Vereine, Gruppen und Menschen aus kirchlichen, nichtkirchlichen und interreligiösen Bezügen, aktiv dabei zu sein. Ideen und Initiativen dazu sind sehr willkommen.

Wer mitmachen möchte, trägt sich bitte in den folgenden Nuudel ein: https://nuudel.digitalcourage.de/LFfINwMoDuGlzjyl.

Zur Vernetzung soll eine Posteo-Mailingliste eingerichtet werden. Schickt dazu bitte eine E-Mail an friedensruf-im-norden@posteo.de.

Als nächsten Schritt ist für November 2026 ein Videomeeting geplant, um sich auszutauschen und Ideen zu entwickeln. Die Einladung dazu erfolgt per E-Mail.

Kontakt:

Elisabeth Haffer, DFG-VK, Hamburg, https://dfg-vk.de/dfg-vk-ortsgruppen/

Dietrich Gerstner, Brot & Rosen, Hamburg, https://www.brot-und-rosen.de/

Unterschriftenaktion: Die Air Base Ramstein muss geschlossen werden

Als logistische Drehscheibe bei internationalen Eskalationen spielt die die Air Base Ramstein eine fundamentale Rolle für den Transport von Waffen und Munition. Sie ist mit dem russischen Angriff auf die Ukraine wieder in den Fokus der friedenspolitischen Betrachtung gerückt. Die zu kritisierende militärische Funktion der Air Base Ramstein wurde durch die offen völkerrechtswidrige Kriegsführung der USA gegen den Iran im Juni 2025 und seit Februar 2026 noch deutlicher. Diese Air Base ist die zentrale logistische und informationstechnische Drehscheibe der US/NATO-Kriegsführung und ermöglicht auch den US-Drohnenkrieg.

Die Initiator*innen wollen mit dieser Unterschriftensammlung den Druck auf die politischen Verantwortlichen für die Schließung erhöhen, die Aufklärung der Bevölkerung intensivieren und auch zwischen Aktionshöhepunkten ein kontinuierliches Element für Engagement und Einmischung anbieten.

 

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Tagungen und Kongresse

AGDF-Mitgliedschaft

Deutschland und die Ukraine im Dialog. Hybride Bedrohungen und demokratische Resilienz: Was Deutschland und die Ukraine voneinander lernen können

11. November 2026, online

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle eine organisierte Zivilgesellschaft für die Widerstandsfähigkeit demokratischer Gesellschaften spielt. Während die Ukraine unter den Bedingungen des Krieges bemerkenswerte Fähigkeiten zur Mobilisierung von Freiwilligen, zur Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Strukturen und zur Abwehr von Desinformation entwickelt hat, stehen auch Deutschland und andere europäische Demokratien zunehmend vor Herausforderungen durch hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, Sabotage, Desinformation und Versuche der gesellschaftlichen Destabilisierung.

Diese Erfahrungen bieten wertvolle Anknüpfungspunkte für gegenseitiges Lernen und einen vertieften Austausch.

Die Dialogreihe wird vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und Open Platform e. V., Teil der Allianz Ukrainischer Organisationen in Deutschland (Open Platform/AUO), in Kooperation mit der Europa-Union Deutschland (EUD) initiiert. Unterstützt wird sie von der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) und dem Zentrum Liberale Moderne. Sie soll 2027 mit weiteren Veranstaltungen und einer größeren Präsenzkonferenz fortgeführt werden.

Anmeldung

Bei Fragen melden Sie sich bitte bei nino.kavelashvili@b-b-e.de

Weitere Angebote

Jubiläumsfeier 30 Jahre FNF: "Auf ihren Schultern - Fundamente feministischer Friedensarbeit"

21. November 2026, Bonn

Unter dem Titel „Auf ihren Schultern – Fundamente feministischer Friedensarbeit“ lädt das Frauennetzwerk für Frieden e. V. zu seiner Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 30-jährigen Bestehens ein.

Die Veranstaltung blickt zurück auf drei Jahrzehnte engagierter Friedensarbeit und richtet gleichzeitig den Blick nach vorn. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion geht es um die Geschichte der Frauenfriedensbewegung, um internationale Erfahrungen feministischer Friedensarbeit sowie um aktuelle Herausforderungen in Zeiten zunehmender Aufrüstung und gesellschaftlicher Spannungen. Gleichzeitig bietet der Tag Gelegenheit zu Begegnung, Austausch und Vernetzung.

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IMI-Kongress 2026: Autoritäre Zuspitzung: Militarismus, Rechtsruck und Klassenkampf von oben

14.-15. November 2026, Tübingen

Welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen, Klassenverhältnisse und die gegenwärtige kapitalistische Krise für Aufrüstung, Krieg und autoritäre Politik? Wie verändern Militarisierung und sicherheitspolitische Maßnahmen die Arbeitswelt, Gewerkschaften und soziale Bewegungen? Und wie wirken Sozialchauvinismus, Nationalismus und der Aufstieg der Neuen Rechten zusammen? Dabei geht es auch um konkrete Entwicklungen – von neuen Sicherheits- und Überwachungsbefugnissen über Big Tech und den militärisch-industriellen Komplex bis hin zu den Auswirkungen von Wehrpflicht und Zivildienst. Auf dem Kongress der Informationsstelle Militarisierung (IMI) stellt sich nicht zuletzt die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten sich für die antimilitaristische Bewegung ergeben. Wie können soziale und demokratische Rechte verteidigt, internationale Solidarität gestärkt und Widerstand gegen Krieg, Aufrüstung und autoritäre Politik organisiert werden?

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Politische Bildung und Qualifizierung

AGDF-Mitglied

Weiterbildung Integrative Gemeinschaftstherapie

21. Januar 2027 - 12. März 2028, online und Ruhpolding

Die von Wings of Hope angebotene Weiterbildung Integrative Community Therapy (ICT) vermittelt in sieben Modulen eine gemeinschaftsorientierte Methode, die von Prof. Adalberto Barreto in benachteiligten Stadtvierteln Brasiliens entwickelt wurde. Sie zeigt, wie Menschen durch gegenseitige Unterstützung und geteilte Erfahrungen eigene Ressourcen entdecken, soziale Netzwerke stärken und gemeinsam Krisen bewältigen können. Mit der Anwendung dieser Methode lassen sich Räume für Begegnung und Solidarität schaffen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und so das friedliche Miteinander stärken.

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Fränkisches Bildungswerk für Friedensarbeit (FBF): Friedensbildung Basiskurs

10. November 2026 – 17. März 2027, online und Nürnberg

Du lernst,

  • Grundlagen einer beziehungsorientierten Friedensbildung nach dem ATCC-Ansatz,
  • d.h. wie Konflikte entstehen – welche Methoden im Bereich der Grund- und Mittelstufe eingesetzt werden können.
  • Wie kann in der Mittelstufe über Frieden gearbeitet werden?
  •  welche spielerischen Methoden gibt es für die Oberstufe und Erwachsenenbildung um sich dem Friedensthema konstruktiv zu nähern.
  • Was geht in der Freiwilligenarbeit?

 

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Andere

Online-Workshop-Reihe „Startklar für den Austausch?“

4. und 12. November, online

Wie können Jugendliche und Fachkräfte aus Deutschland heute, nach Jahren der Pandemie und Kriege, gut auf eine Begegnung mit Israel vorbereitet werden?

ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch hat eine neue, aktualisierte Sammlung praxiserprobter Methoden zusammengestellt, die dabei unterstützt, Israel kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.

In der dreiteiligen Online-Workshop-Reihe wird der Methodenkoffer vorgestellt. Es wird dazu eingeladen, die Materialien und Ansätze kennenzulernen und für die eigene pädagogische Praxis zu entdecken.

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Publikationen

AGDF-Mitgliedschaft

Zwischen Kolonialität und Pluriversalität. Ein dekolonial inspiriertes Methodenhandbuch für die Bildungs-, Friedens- und Konfliktarbeit. Hg. von der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. Online 2025

Ausgehend von der Frage, wie Friedens- und Konfliktarbeit im sogenannten Globalen Norden dekolonial gedacht und gestaltet werden kann, verbindet das Handbuch theoretische Reflexion mit konkreten methodischen Impulsen für die Praxis. Ziel ist es, den „Werkzeugkasten“ der Friedensarbeit kritisch zu überprüfen und zu erweitern.

Zum Download

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Weitere Publikationen

 
Egon Spiegel: Gewaltfreie Soziale Verteidigung. (Reihe ǀ edition pace). Hamburg: BoD 2026

Eine Gesellschaft, die sich verteidigt, ohne töten zu wollen und ohne das eigene Land durch (Bürger-)Krieg ruinieren zu lassen - das ist kein weltfremder Wunsch, sondern Gegenstand einer seit Jahrzehnten erforschten und historisch vielfach erprobten Konzeption. Unter dem Begriff "Gewaltfreie Soziale Verteidigung" führt der vorliegende Band in ihre macht- und konflikttheoretischen Grundlagen ein, macht bekannt mit ihrer Praxis und diskutiert Eckpfeiler ihrer Einführung und Durchführung. Abschließend wird die Konzeption durchbuchstabiert mit Blick auf Erfahrungen im Widerstand der Ukraine gegen ihre partielle Besetzung, einen hypothetischen Angriff Grönlands und politische Übergriffigkeitsversuche von rechtsextremistischen Kräften in Deutschland.

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Service Informationen und Berichte

Call for Papers: Engagement und Demokratie – jetzt Beitrag für die ZEFFF 2027 einreichen

Voluntaris lädt gemeinsam mit der European Coalition for Volunteering Evidence and Research, in Zusammenarbeit mit dem Centre for European Volunteering (CEV), dem Förderverein Zivilgesellschaftsforschung e. V. und der Hochschule Düsseldorf im kommenden Jahr wieder zur „ZEFFF – Zivilgesellschaftliches Engagement und Freiwilligendienste im Fokus der Forschung“ ein. Die ZEFFF 2027 bringt am 17. und 18. März 2027 aktuelle Forschung zu Engagement, Demokratie und Freiwilligendiensten zusammen.

Gesucht werden empirische und theoretische Beiträge zu demokratischer Teilhabe, Ungleichheiten und Ausschlüssen, unzivilem Engagement, bedrohten civic spaces, Resilienz und Engagementinfrastrukturen – ebenso wie aktuelle Forschung aus dem gesamten Feld der Engagement- und Freiwilligendienstforschung. Einreichungen sind auf Deutsch oder Englisch möglich; internationale und vergleichende Perspektiven sind ausdrücklich willkommen.

Besonders einladen sind Forschende am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn: Die Forschungswerkstatt am 17. März bietet die Möglichkeit, Forschungsideen, laufende Qualifikationsarbeiten, methodische Herausforderungen oder erste Ergebnisse vorzustellen und intensiv mit anderen Forschenden zu diskutieren.

Einreichungsfrist: 30. November 2026.

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CrossCulture Fellowship Programm 2027

Mit dem CrossCulture Programm (CCP) verfolgt das ifa - Institut für Auslandsbeziehungen als Partner des Auswärtigen Amts das Ziel, zivilgesellschaftliche Netzwerke zwischen Deutschland und der Welt nachhaltig zu stärken.
Jährlich erhalten rund 50-60 Teilnehmende aus mehr als 40 Ländern die Möglichkeit, durch einen berufsbezogenen Aufenthalt in Deutschland oder in den Partnerländern des CCP mit Gastorganisationen zusammenzuarbeiten, ihr Fachwissen zu erweitern und ihre transkulturellen Kompetenzen zu stärken. Die Gastorganisationen profitieren von den regionalen Einblicken, neuen Perspektiven und Kontakten der Stipendiat*innen.

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Impressum

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Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 26.11.2026
Nachdruck und Verteilen erlaubt; Hinweise erbeten.

Herausgeber:

AGDF e.V., Endenicher Str. 41, 53115 Bonn Tel. 0228-24999-0
agdf@friedensdienst.de
Internet: www.friedensdienst.de
Redaktion: Jan Gildemeister; Wilhelm Maier

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