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AGDF Aktuell

 

Mitgliederrundbrief

Nr. 302 September 2026

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Inhalt dieser Ausgabe
  • Vorwort
  • Nachrichten aus dem Dachverband
  • Ökumenische Friedensarbeit
  • Politische Aktionen
  • Tagungen und Kongresse
  • Politische Bildung und Qualifizierung
  • Kriegsdienstverweigerung
  • Service Informationen und Berichte
  • Stellenausschreibungen
  • Kontakt und Impressum
 
Vorwort

Moin, moin,
liebe Freundinnen und Freunde,

der 1. September erinnert in Deutschland als Antikriegstag an den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit vielen Veranstaltungen und Beiträgen. Die Friedens- und antimilitaristische Bewegung greift dabei den sog. Schwur der KZ-Überlebenden aus Buchenwald „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“ auf. Welche Bedeutung hat er heute?

In diesem September stehen Landtagswahlen in drei Bundesländern an, in zwei muss damit gerechnet werden, dass die in weiten Teilen „gesichert rechtsextreme“ AfD mit Abstand die meisten Stimmen holt, in Sachsen-Anhalt sogar die Regierung stellen kann. Bereits jetzt stehen Organisationen, Gruppen, Persönlichkeiten und auch Kirchen, die die Verlautbarungen, Pläne und das Agieren der AfD kritisieren, unter immensem Druck. Ich bewundere diejenigen, die dem Stand halten und sich unverdrossen und in den letzten Wochen noch stärker für Demokratie, gefährdete Minderheiten und gegen Rechtsextremismus einsetzen.

Es ist aber auch die Politik der Regierung und der EVP-Fraktion im Europaparlament, die zur Stärke der AfD beiträgt. Vor allem deren Umgang mit Asylsuchenden und Geflüchteten, aber auch mit sozial Schwachen erweckt den Eindruck, dass eine Politik, die auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit baut, legitim ist. Das BSW führt einen polemischen Wahlkampf voller Stereotype, Sahra Wagenknecht reißt die sog. Brandmauer gegen Rechts endgültig ein. Zudem schwächt die Bundesregierung durch Äußerungen, aber auch durch Veränderungen beim Förderprogramm „Demokratie leben!“ und unbegründete Vorwürfe die Teile der Zivilgesellschaft, die sich für eine sozialere, ökologischere und partizipativere Politik und gegen Demokratie-Feinde einsetzen.

Mit diesen besorgniserregenden Entwicklungen steht Deutschland nicht allein in Europa und weltweit, auch wenn es zum Glück zugleich gegenläufige Entwicklungen gibt.

„Nie wieder Krieg“ ist angesichts vieler kriegerischer Auseinandersetzungen und der nationalistischen Machtpolitik in der Welt gleichfalls sehr aktuell. Der russische Angriffskrieg und die völkerrechtswidrige Kriegsführung haben (auch) in Europa zu einer immensen Aufrüstung geführt. Wege der sog. „Friedenslogik“, wie die Stärkung internationaler Institutionen, neue Verträge für Rüstungsbegrenzung und Abrüstung, erfolgreiche Krisenprävention und konstruktive Konflikttransformation, erscheinen vielen Menschen illusionär. Dennoch setzen sich Organisationen, Gruppen, Persönlichkeiten und auch Kirchen weiterhin für Frieden und Gerechtigkeit ein und leisten dafür im Rahmen ihrer Möglichkeiten wichtige Beiträge.

Aber auch hier macht es ihnen die Politik nicht leicht: Während für Rüstung scheinbar unendlich viele Ressourcen zur Verfügung stehen, werden sie für Maßnahmen der Krisenprävention und Instrumente der Konfliktbearbeitung gekürzt.

Der Protest dagegen ist angesichts der vielen Krisen und komplexen Herausforderungen recht gering. Dies liegt auch daran, dass die Friedensszene in Deutschland nicht gut aufgestellt und in Teilen m.E. unglaubwürdig ist. Im Aufruf des Bündnisses „Nie wieder Krieg!“ für die Demonstrationen am 3. Oktober in Berlin und Stuttgart ist eines augenfällig: Während die völkerrechtswidrige Kriegsführung von USA und Israel kritisiert wird, wird Russland als Aggressor nicht benannt, vielmehr als Opfer westlicher Politik dargestellt. Dies entspricht dem, was AfD und auch BSW behaupten. Insofern verwundert es nicht, dass viele Untergliederungen des BSW den Aufruf unterstützen. BSW stellt sich als Friedenspartei dar und vermittelt zugleich den Eindruck, dass das Thema instrumentalisiert wird, um mit einfachsten Thesen Aufmerksamkeit zu generieren.

Meine Befürchtung ist, dass es zu einer Kombination kommt: BSW verhilft der rechtsextremen AfD in Bundesländern – vielleicht auch in Thüringen – an die Macht und ist bei den Demos am Tag der Deutschen Einheit stark präsent. Dies würde die Glaubwürdigkeit der Friedensszene insgesamt weiter verringern, die auf kräftigen Rückenwind angewiesen ist.

Viel Erfolg und Spaß bei und neben der Arbeit wünscht Ihnen und Euch auch im Namen der Geschäftsstelle.
Schalom

Jan Gildemeister

 
Nachrichten aus dem Dachverband
Vorstand

Der Vorstand tagt wieder am 24. September 2026 in Stuttgart, vor der Mitgliederversammlung.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung 2026 findet wieder in zwei Teilen statt: Am 15. September, 17-19:30 Uhr, geht es online um Finanzen und den Bericht 2025. Am 25. - 26. September 2026 in Stuttgart wird auch der Vorstand gewählt, Kandidatur-Vorschläge sind bis 14 Tage vor der Tagung möglich. Zudem sollen wieder (zwei) Resolutionen verabschiedet werden.

Fachbereichsitzungen

Die Fachbereiche tagen im Vorfeld der Mitgliederversammlung in Stuttgart.

 

 
Ökumenische Friedensarbeit

AGDF-Mitgliedschaft

Ökumenischer Friedensdialog 2026: Sicherheit um jeden Preis? Der Nahostkonflikt als friedensethische Herausforderung

23. Oktober 2026, Osnabrück und im Livestream

Wie lässt sich Sicherheit ethisch vertretbar erreichen, wenn Staaten unter permanentem Bedrohungsdruck stehen? Wo endet legitime Selbstverteidigung und wo beginnt unverhältnismäßige Gewalt? Welche Grenzen sind ethisch zwingend, selbst in eskalierenden Lagen? Anhand aktueller Konflikte im Nahen Osten erörtern die Teilnehmer*innen vor dem Hintergrund der friedensethischen Verantwortung, Recht und die Zumutbarkeit staatlicher Gewalt.

Es diskutieren: Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz, Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Erzbischof von Paderborn,

Landesbischof Friedrich Kramer, Friedensbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland,

Noa Schusterman Dvir, leitende Forscherin bei MIND Israel, einer Denkfabrik für nationale Sicherheit,

Dr. Muriel Asseburg, Wissenschaftlerin der Stiftung Wissenschaft und Politik mit den Schwerpunkten Nahostkonflikt.

Die Teilnahme am Ökumenischen Friedensdialog, zu dem die Evangelische Friedensarbeit und die Dt. Kommission Justitia et Pax herzlich einlädt, ist kostenfrei. Um eine Anmeldung bis zum 17. Oktober wird gebeten: veranstaltung@efriedensarbeit.de.

Livestream: https://www.youtube.com/live/hOHBf89LJcg

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Andere

„Ökumenische Initiative Kirche gegen Atomwaffen“ lädt zu Friedensandacht

11. September 2026, Büchel

Die „Ökumenische Initiative Kirche gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und dem Bistum Trier angehören, lädt zu einer ökumenischen Friedensandacht am 11. September um 16:40 Uhr auf der Friedenswiese am Fliegerhorst Büchel ein.

Die Andacht beginnt um 16:38 Uhr mit Glockenschlägen als Einstimmung, aber auch als Erinnerung an die Doomsday Clock, die das Risiko einer globalen existenziellen Notlage wie eines Atomkrieges oder einer Klimakatastrophe anzeigt. Im Mittelpunkt der Andacht steht die Erinnerung an den Terroranschlag vom 11. September vor 25 Jahren in den USA. Zudem geht es um Ängste und die Erschütterung durch den Terror sowie um die Fortsetzung des Dialogs und der Begegnung von Christ*innen mit Muslim*innen.

Gestaltet wird die Andacht von Veronika Rass, der Pastoralreferentin im Pastoralen Raum Cochem-Zell des Bistums Trier, sowie von Gregor Rehm, dem Beauftragten für Friedensarbeit der Evangelischen Kirche der Pfalz. Musikalisch begleitet wird die Andacht von der Sängerin Nicole Mercier.

Die „Ökumenische Initiative Kirche gegen Atomwaffen“ entstand im vergangenen Jahr aus der Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, die seit 2018 die jährlichen Kirchlichen Aktionstage am Haupttor des Bundeswehr-Luftwaffenstützpunktes Büchel, wo die letzten US-Atomwaffen in Deutschland stationiert sind, organisiert hat.

Kontakt:

Veronika Rass, Schlossstr. 16, 56856 Zell/Mosel, Telefon 0151 12237115

Gregor Rehm, Große Himmelsgasse 3, 67346 Speyer, Telefon 06232/67346

 
Politische Aktionen

„Solidarität nicht kaputtsparen!“ – jetzt Petition unterzeichnen!

Die Bundesregierung hat die Mittel für humanitäre Nothilfe binnen zwei Jahren halbiert. In der Entwicklungszusammenarbeit plant sie weitere massive Kürzungen. Dabei kämpfen schon jetzt mehr als eine Milliarde Menschen gegen Armut, Hunger und die Folgen der Klimakrise. Wer jetzt spart, verschärft Krisen und schließt Gesundheitsstationen, nimmt Mädchen ihren Schulplatz und gefährdet Menschenleben. Fordern Sie Bundeskanzler Merz und Finanzminister Klingbeil auf, die Kürzungen zu stoppen – und stattdessen in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zu investieren!

Diese Petition wird von einem Bündnis aus über 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt.

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Tagungen und Kongresse

„Herausforderungen für den Frieden“ – Webinar-Reihe zu Themen der Friedensdenkschrift

September 2026, online

Nachdem die EKD im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht hatte, wurden einzelne Themen sehr stark und kontrovers diskutiert. Daneben benennt die Denkschrift auch Herausforderungen, die bisher wenig diskutiert wurden, etwa „hybride Kriegsführung“, „digitale Desinformation“, „eskalierende Folgen der Klimakrise“ oder „(autoritäre) Angriffe auf die Demokratie“. Was versteht man darunter? Und wie kann man damit umgehen? Die zivile Konfliktbearbeitung wird in der Denkschrift wohl erwähnt, aber wenig ausgeführt. Was fällt darunter, und welche Möglichkeiten für Frieden bietet sie?
Die fünfteilige Webinar-Reihe beschäftigt sich mit genau diesen Themenschwerpunkten. Fachexpertinnen und Fachexperten erklären die genannten Themen und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Der Abend endet jeweils mit einem kurzen geistlichen Impuls.
Die kostenfreie Vortragsreihe ist eine Kooperationsveranstaltung der Arbeitsstelle Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, der Evangelischen Akademie im Rheinland, der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und des Mennonitischen Friedenzentrums Berlin.

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Arbeitsstelle für Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg feiert      20-jähriges Jubiläum

9.-11. Oktober 2026, Hamburg

Im Jahr 2006 konnte die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen innerhalb des Fachbereiches Evangelische Theologie an der Universität Hamburg gegründet werden. Dadurch wurde diese einmalige Einrichtung zur Erforschung einer „Theologie der Friedenskirchen“ sowie deren Vertretung in der Lehre an einer deutschsprachigen Universität erst ermöglicht! Im Laufe der vergangenen 20 Jahre haben Forschende, Lehrende, Studierende, Sponsoren und zahlreiche Gäste aktiv am Leben dieser ATF teilnehmen können – und haben diese mitgeprägt.

Diese bewegte und bewegende Geschichte möchte das Team der ATF gerne mit Ihnen/Euch feiern: am Freitag mit einem kleinen Symposion in der Universität und einem „Story-Telling“ Abend; am Samstag mit einem „Friedensmarktplatz“ und am Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Mennonitenkirche Hamburg-Altona.

Um eine Anmeldung wird gebeten.

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Jahreskonferenz des Netzwerks Friedens- und Konfliktforschung NRW

14. September 2026, Bonn

Das Netzwerk Friedens- und Konfliktforschung NRW lädt zur Jahreskonferenz am 14. September 2026 an die Universität Bonn ein. Unter dem Titel „NRW: Zwischen Aufrüstung und innerem Frieden“ diskutieren Wissenschaft, Politik und Praxis aktuelle Herausforderungen der Friedens- und Konfliktforschung sowie Perspektiven für Frieden, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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4. Friedenswerkstatt

16. Januar 2027, Bonn

„widerständig friedensfähig“, so lautet das Motto der 4. Friedenswerkstatt, zu dem der Arbeitskreis Frieden in der Evangelischen Kirche im Rheinland in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Bonn am 16. Januar 2027 von 10 bis 16 Uhr ins Haus der Evangelischen Kirche in Bonn einlädt. In der Friedenswerkstatt, zu der Initiativen, Gruppen und Interessierte in und außerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Austausch eingeladen sind, sollen gemeinsam konkrete Ansatzpunkte in der Friedensarbeit gesucht und erarbeitet werden, die die Perspektiven der Friedensfähigkeit stärken.

Ab Ende September ist eine Anmeldung für die Friedenswerkstatt über die Website des Evangelischen Forums (https://evforum-bonn.de) möglich.

Weitere Informationen gibt es beim AK Frieden in der EKiR unter andreas.roschlau@ekir.de.

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Politische Bildung und Qualifizierung

ModSupport 2.0 – Das KI-Tool für Engagierte gegen Hass im Netz

ModSupport 2.0 unterstützt dabei, Hasskommentare einzuordnen, angemessen zu reagieren und Online-Diskussionen besser zu moderieren. Das Tool kommt ohne komplexe Prompts aus und ist direkt als einfach zu verwendender Chat gestaltet.

Egal ob Du eine Community betreust oder selbst immer wieder mit Hass im Netz konfrontiert bist: Probier das von der Amadeu Antonio Stiftung entwickelte Tool aus und schau, wie es Dich unterstützen kann. Du kannst Kommentare analysieren lassen, Strategien für schwierige Situationen entwickeln oder passende Beratungsangebote finden.

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Publikationen

Gemeinsame Sicherheit heute! Manifest für den Frieden. Hg. v. Gernot Erler und Ralf Stegner. Neu-Isenburg: Westend 2026.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine wird die öffentliche Debatte hierzulande dominiert von einem gefährlichen Meinungskonformismus. "Kriegstüchtigkeit" ist das Wort der Stunde. Doch in der Bevölkerung ist der Wunsch nach Frieden weiterhin groß. Vielen ist klar: Unsere Welt gerät in eine Sackgasse, wenn sie ihre Ressourcen im Krieg verschleudert, statt sie für die soziale und ökologische Transformation zu verwenden. Dieses Buch gibt eine Einschätzung der aktuellen geostrategischen Herausforderungen und zeichnet die Friedens- und Entspannungspolitik der 1970er Jahre nach. Die These der Autoren: Deutschland und die EU müssen Vorreiter für gemeinsame Sicherheit sein!

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Friedensbotschaften der Hebräischen Bibel - Erster Band. Hg. von Peter Bürger. (edition pace ǀ Digitale Erstausgabe, Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus jüdischen Familien 17). Hamburg: BoD 2026.

Der Erste Band gewährt vor allem Einblicke in die friedenstheologische Bibellektüre (AT) von Christinnen und Christen der Gegenwart.

Die Forschungsbeiträge, Essays und Predigten im Lesebuch stammen von Peter Bürger, Klara Butting, Friedrich Erich Dobberahn, Ulrich Duchrow, Matthias-W. Engelke, Antje Heider-Rottwilm, Margot Käßmann, Rainer Kessler, Ansgar Moenikes, Thomas Nauerth, Orna Pilz (Reform-Rabbinerin), Ruth Poser, Salomé Richir-Haldemann, Franz Segbers, Egon Spiegel, Anja Vollendorf, Marie-Noëlle von der Recke und Bärbel Wartenberg-Potter.

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Zeitung gegen den Krieg (ZgK) Nr. 63

Die neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg (ZgK) Nr. 63 ist erschienen, u.a. mit den Themen:

  • Deutschland: Gewerkschaften im Zwiespalt zu Aufrüstungspolitik und Widerstand gegen sozialen Kahlschlag
  • Deutschland: Widerstand gegen Wehrpflicht und Zwangsdienste
  • Deutschland: Kriegsökonomie zerstört unser Land
  • Friedensbewegung: vielfältige Demonstrationen und Aktionen gegen Völkermord, Kriege und Kriegsvorbereitung
  • US-Politik: Die Welt sagt Nein zum US-Imperialismus
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Das pazifistisches Editionsprojekt „Tolstoi-Friedensbibliothek“

Das Herzstück dieses Editionsprojekts „Tolstoi-Friedensbibliothek“ (TFb) ist die kostenfreie Zugänglichkeit von Leo N. Tolstois pazifistischen, sozialkritischen, philosophischen und theologischen Schriften – soweit sie in gemeinfreien Übersetzungen für die deutschsprachige Leserschaft vorliegen.

Einen schnellen Überblick vermittelt seit August ein als PDF-Datei abrufbarer Gesamtkatalog.

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Service Informationen und Berichte
5. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit: Internationale Impulse gesucht

IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik und JUGEND für Europa rufen gemeinsam dazu auf, internationale Erfahrungen sichtbar zu machen und vom 1. September bis 31. Oktober 2026 Beiträge für den 5. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit einzureichen.

Der Kongress findet vom 7. bis 9. September 2027 an der Hochschule Hannover statt. In rund 190 Veranstaltungen kommen Fachpraxis, Verwaltung, Politik und Wissenschaft zusammen, um das Arbeitsfeld gemeinsam weiterzuentwickeln.

Neu ist die Rahmung: Der europäische Youth-Work-Diskurs sowie europäische und internationale Bezüge werden als Schnittstelle zu allen Themenbereichen verstanden. Beiträge, die diese Bezüge sichtbar machen, sind ausdrücklich willkommen. Das heißt konkret: Internationale Perspektiven gehören nicht in eine Nische, sondern in jedes Thema des Kongresses.

Sie brauchen Unterstützung?

Sie haben bereits eine Idee für einen Beitrag und möchten deren europäische oder internationale Perspektive weiter ausbauen? IJAB und JUGEND für Europa geben Anregungen zu möglichen internationalen Bezügen, Synergien, Partnern oder bestehenden Aktivitäten oder Ressourcen, die Ihren Vorschlag sinnvoll ergänzen können.

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Impressum

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Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 25.09.2026
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Herausgeber:

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Redaktion: Jan Gildemeister; Wilhelm Maier

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